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Notizen zum Erb-Prozess: Tag 4

  • Knacknuss:Anwalt Matthias Hotz setzte im Gerichtssaal stets eine ernste Miene auf. Aber in der Pause lächelte er auch mal und erzählte belustigt, dass das Konkursamt des Kantons Thurgau ganz schön gefordert war, als alle Gläubiger der Erb-Gruppe ihre Forderungen deponierten. Das Konkursamt sei sich Schuldenberge in Milliardenhöhe nämlich nicht gewohnt. Deshalb fehle im entsprechenden Computersystem die Möglichkeit, Beträge von mehr als einer Milliarde aufzunehmen. Erbs Schulden hätten auf dem Amt also für einige Aufregung gesorgt.
  • Wartezeit:Heute ist der letzte Tag, an dem der Erb-Fall vor Zürcher Obergericht behandelt wird. Alle Beteiligten kommen noch einmal zu Wort – nachdem sie bereits stundenlang plädiert haben – und auch Rolf Erb hat eine kurze Rede angekündigt. Nachher ziehen sich die Oberrichter zur Beratung zurück. Wie lange, liess der Vorsitzende Christoph Spiess zwar offen. Er gab jedoch zu verstehen, dass es nicht sehr schnell gehen werde: «Wir müssen alles nochmals genau prüfen. Das Urteil werden wir also nicht bis vorgestern gefällt haben.»

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