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Notizen zum Erb-Prozess

  • Dickes Buch: Der Zürcher Oberrichter Christoph Spiess (Bild) erläuterte gestern während der Urteilsverkündung nur einen Bruchteil der Argumente, die für Rolf Erbs Schuldspruch sprechen. Der Rest stehe im schriftlichen Urteil, sagte er. Dieses erhalten alle Parteien in den nächsten Wochen. Und daran werden die Anwälte lange zu lesen haben. Spiess sagte gestern: «Es ist ein Dokument so dick wie ein Telefonbuch – mit 700 Seiten.»
  • Kurze Pause: Zuletzt berieten die Oberrichter gestern, ob Rolf Erb gleich nach der Urteilsverkündung verhaftet werden soll. Die Staatsanwältin befürchtete, dass er sich in die Karibik absetzen könnte, um dem Gefängnis zu entgehen. Um diesen Vorwurf und den Antrag auf sofortige Haft zu kontern, brauchte Erbs Anwalt Lorenz Erni nach zwei Stunden Zuhören erst einen Schuss Koffein: «Nach einem Kaffee und 15 Minuten bin ich bereit.»

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