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Novartis droht in Japan befristetes Geschäftsverbot

Novartis droht in Japan wegen Versäumnissen bei der Offenlegung von ernsten Nebenwirkungen seiner Medikamente ein befristetes Geschäftsverbot.

Novartis soll Nebenwirkungen seiner Medikamente in Japan nicht ausreichend deklariert haben. Der Schweizer Pharmakonzern habe vom Gesundheitsministerium eine Vorankündigung über die Aussprechung eines befristeten Geschäftsverbotes erhalten, teilt Novartis mit. Die finanziellen Belastungen seien verkraftbar, so Novartis. Japan ist der zweitgrösste Pharmamarkt der Welt. Im vergangenen Jahr steuerten die dortigen Verkäufe rund vier Milliarden Dollar zum Novartis-Umsatz von 58 Milliarden Dollar bei. Zur Länge der Suspendierung machte Novartis keine Angaben. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, die Konzerntochter Novartis Pharma KK solle ihre Geschäftstätigkeit für gut 15 Tage einstellen. Den Berichten gehen diverse Versäumnisse und Skandale von Novartis und deren Tochterfirmen voraus. Unter anderem wurde deshalb im April das Topmanagement der japanischen Tochtergesellschaft ausgetauscht.

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