Zum Hauptinhalt springen

Nur noch ein Duo im EHF-Cup

ST. Gallen. Das erste von drei Schweizer Teams im EHF-Cup ist ausgeschieden: St. Otmar kam nicht über Runde 1 hinaus.

Die St. Galler gewannen gestern das Rückspiel in der Qualifikation für den EHF-Cup gegen Sporta Hlohovec 31:28. Nach der 21:29-Niederlage in der Slowakei reichte das aber nicht für ein Weiterkommen. Pfadi Winterthur und die Kadetten Schaffhausen hatten ein Freilos für diese erste Qualifikationsrunde. Sie greifen erst im Oktober in den EHF-Cup ein, wobei Pfadi auf den türkischen Serienmeister Besiktas Istanbul trifft.

Die St. Galler taten sich schwer, im Rückspiel mit einem guten Start den Funken für eine Aufholjagd zu zünden. Die offensive Deckung der Slowaken bereitete dem Team von Spielertrainer Jan Filip grosse Mühe. Die beste Phase hatte St. Otmar zwischen der 15. und 30. Minute. Aber mit einfachen Fehlern wurde es verpasst, mehr als fünf Tore Vorsprung herauszuspielen. Bis zur 43. Minute gingen die Gäste 21:20 in Führung, damit war die Entscheidung gefallen.

Wacker siegt im Berner Derby

In einem mässigen 65. Berner Handball-Derby bezwang Wacker Thun auswärts den BSV Bern 25:21. In der ersten Halbzeit benötigte der BSV, dem Pfadi-Neuzugang Marco Kurth weiterhin verletzt fehlt, ganze acht Minuten für eine erste Erfolgsmeldung, und nach der Pause waren bereits sieben Minuten gespielt, ehe endlich ein Treffer gelang. Diese Hypotheken konnte der BSV nicht wettmachen, zu fehlerhaft spielte er. Dem ge­gen­über trat der Meister und Cupsieger während der gesamten Spielzeit reifer auf. Einzig Torhüter Dragan Marjanac hatten es die Berner zu verdanken, dass sie bis zur 41. Minute nur 14:15 in Rückstand lagen; aber schliesslich konnten seine 14 Paraden den 37. Derbysieg Wackers nicht verhindern. Nach der Niederlage in Stäfa verlor der BSV Bern, am nächsten Samstag in Winterthur zu Gast, zum zweiten Mal in Serie.

Der HC Kriens-Luzern bleibt dank des nie gefährdeten 33:25-Sieges in Stäfa ungeschlagen und ist Tabellenführer. Er wird diese Position am Mittwoch allerdings abgeben müssen, wenn sich Pfadi und die Kadetten in der Eulachhalle zum Spitzenspiel treffen.

Im Match der beiden Teams am Tabellenende errangen Altdorf und GC Amicitia Zürich mit dem 28:28 je ihren ersten Punkt. Der NLA-Debütant aus Uri erzielte in den letzten vier Minuten keinen Treffer mehr, den Gästen reichte so nach dem 28:27 ein einziges Tor zum Ausgleich. (si/red)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch