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Nur Tössfeld punktet

winterthur. Im Zweitligafussball haben Veltheim, Neftenbach und Bassersdorf Niederlagen erlitten: Der FC Tössfeld dagegen feierte seinen ersten Sieg seit dem Wiederaufstieg.

Der FC Tössfeld gewann das Heimspiel gegen den FC Schaffhausen 2 3:2. Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams kamen zu Chancen. Die Schaffhauser gingen in der 16. Minute in Führung, jedoch war Tössfeld in der Lage zu reagieren: Ardian Ukaj glich per Freistoss in der 27. Minute aus. Kurz vor der Pause gelang den Gästen das 2:1. Nach der Pause hatte der FC Tössfeld mehr vom Spiel und kam mit geordneten Angriffen vor das Tor der Gäste. Davide Sposato schloss einen solchen Angriff in der 66. Minute zum Ausgleich ab. Nach dem 2:2 trat die Heimmannschaft entschlossener auf und nach einem Pfostenschuss (57.) konnte man verdient zum Siegtreffer in der 75. Minute jubeln. Ukaj traf mit seinem schönen Weitschuss bereits zum zweiten Mal. So verdient der Sieg war, so zufrieden zeigte sich Tössfelds Trainer Vincenzo Guadagnino: «Heute hat in der Mannschaft alles gepasst und so konnten wir diese drei Punkte verdient mitnehmen.»

Veltheims zweite Niederlage

Die Begegnung des SC Veltheim in Regensdorf, die 4:1 verloren ging, verlief von Beginn weg intensiv. Lanciert wurde das Spiel bereits nach acht Minuten, als die Regensdorfer 1:0 in Führung gingen. Die Gäste liessen sich nicht entmutigen und waren spielerisch durchaus in der Lage mitzuhalten. Der Lohn für diese Leistung folgte in der 36. Minute, als Dragan Denic zum 1:1 ausglich. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Der FC Regensdorf kam besser aus der Garderobe und zog mit einem Doppelschlag in der 58. und der 65. Minute auf 3:1 davon. Vorausgegangen waren zwei individuelle Fehler, welche der Gegner ausnützte.

Die Gäste versuchten noch einmal einen Anschlusstreffer zu erzielen, waren aber nicht mehr in der Lage zu reagieren. So kam es, dass in der 86. Minute die Heimmannschaft auf 4:1 erhöhte, was gleichzeitig auch den Schlusstand bedeutete. Veltheims Trainer Raffi Reinhardt fasste es so zusammen: «Spielerisch konnten wir gut mithalten, jedoch dürfen uns solche individuellen Fehler nicht passieren. Die Enttäuschung ist nun da, wir müssen diese Dinge weiter anschauen.»

Nach Eckbällen geschlagen

Die Bassersdorfer verloren zu Hause gegen den FC Dübendorf 1:3. Sie starteten gut und waren in der ersten Halbzeit die tonangebende Mannschaft. So war auch der 1:0-Vorsprung zur Pause verdient. Christian Seidel erzielte diesen Treffer in der 30. Minute. Nach dem Seitenwechsel trat der Gegner stärker auf und konnte dank eines Doppelschlages in der 60. und 63. Minute 2:1 in Führung gehen. Nach der zweiten Verwarnung für Gino Zambelli in der 65. Minute wurde es, zu zehnt, nun doppelt so schwer für die Gastgeber. In der 82. Minute verschoss Dübendorf einen Penalty, konnte diese verpasste Möglichkeit jedoch in der 83. Minute nachholen und die Führung auf 3:1 ausbauen.

Alle drei Tore der Gäste waren nach Eckbällen zustande gekommen. René Waldvogel, Trainer des FC Bassersdorf, sah es so: «Die Zuteilung nach Standardsi­tua­tio­nen muss besser klappen, ansonsten wird es sehr schwierig, ein solches Spiel zu gewinnen.»

Neftenbach unglücklich

Der FC Neftenbach unterlag in Greifensee 2:4. Das Spiel war von Anfang an umkämpft. Greifensee ging gleich mit der ersten Möglichkeit in der 11. Minute in Führung. Die Gäste waren jedoch die spielbestimmende Mannschaft. Ein individueller Fehler des Aufsteigers wurde in der 35. Minute zum 2:0 ausgenutzt. In dieser ersten Halbzeit hatte sich der Gegner durch Effizienz im Abschluss ausgezeichnet. Raffael Lienert erzielte in der 55. Minute per Freistoss den Anschlusstreffer zum 2:1, was für mehr Schwung im Neftenbacher Spiel sorgte. Trotzdem musste man in der 73. Minute das 3:1 hinnehmen, kam aber praktisch im Gegenzug per Elfmeter durch Felix Gröbli zum erneuten Anschluss. Der FC Neftenbach rannte weiter an, jedoch war es Greifensee, das die vorhandenen Räume nutzte und in der 86. Minute den Schlusstand von 4:2 erzielte.

«Wir haben in den letzten Spielen grosse Fortschritte gemacht und gut gearbeitet», sagte Neftenbachs Co-Trainer Stephan Meili. «Jedoch fehlt teilweise noch die Cleverness vor dem Tor. Trotzdem sehe ich keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.» (fae)

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