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Obamas Leibgarde hat total versagt

Im September konnte ein Armeeveteran mühelos ins Weisse Haus stürmen. Ein Untersuchungsbericht belastet den Secret Service schwer. Der für den Schutz des US-Präsidenten zuständige Dienst habe versagt.

Im September konnte der Armeeveteran Omar Gonzalez ins Weisse Haus rennen. Ein Untersuchungsbericht stellt Obamas Leibgarde, dem Secret Service, nun ein miserables Zeugnis aus. Das Ministerium für Innere Sicherheit identifizierte zehn Umstände, die es Gonzalez erleichtert hätten, den 2,30 Meter hohen Zaun vor dem Weissen Haus zu überwinden. Hierzu zählten etwa fehlende Zaunteile. Zudem hätten Polizisten Gonzalez beim Klettern über den Zaun entdeckt und ihre Waffen gezogen, aber unter der Annahme, er sei unbewaffnet, nicht geschossen. Im Weissen Haus wurde der 42-Jährige schliesslich von zwei Beamten gestoppt, die gerade ihre Schicht beendet hatten. Ferner kommt der Bericht laut «New York Times» zum Schluss, dass Gonzalez schon früher als potenzielle Gefahrenquelle hätte erkannt werden können. Schon im Juli seien Gonzalez Verstösse gegen das Waffenrecht vorgeworfen worden. Einen Monat später sei der Mann nahe dem Weissen Haus mit einem Beil gestoppt, aber nicht festgenommen worden.

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