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Oberi knapp an Blamage vorbei

Benfica Clube de Zurique (4.) – Oberwinterthur (2.) 9:10 n.P. (2:0, 2:2). – «Wir müssen uns am Dienstag gegen Phönix Seen steigern», sagte Oberwinterthurs Trainer Jürg Stücheli nach dem Cup-Zittersieg im Penaltykrimi. Der Zweitligist war mit letztem Aufgebot angetreten, es fehlten zehn Spieler.

Schlecht bis naiv war das Defensivverhalten der höherklassigen Gäste in Schlieren. Nach nur acht Minuten fiel das 1:0 für den Viert­ligisten. Vor der Pause dann der zweite Schock: Vom Missverständnis zwischen Arlotta und Nafi Dauti, die zusammenprallten, profitierte Tiago José Pereira, der ins leere Tor einschob. Zudem hatten die Platzherren einen Pfostenschuss zu verzeichnen (20.). Er habe gewusst, dass «uns ein unbequemer Gegner erwartet, der mehrheitlich in der Abwehr steht und auf Konter lauert», sagte Stücheli. Zur Pause hielt er vor versammelter Truppe «eine laute und unmissverständliche Ansprache». Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Oberwinterthur raufte sich nochmals zusammen. Osame Ramadani erzielte nach einer Flanke von Daniel Scherrer via Lattenunterkante das 1:2 (52.). Halim Oez­alp, ansonsten treffsicherer ­Penaltyschütze, scheiterte fünf Minuten später mit einem Handselfmeter am Torhüter. Mit zwei Sturmspitzen erhöhte Oberi den Druck merklich. Und Ramadani schaffte in der 74. Minute mit seinem zweiten Tor den Ausgleich. Kurz dar­auf musste Benficas Tiago José Pereira wegen der zweiten Verwarnung vom Feld. Trotz Überzahl und Chancenplus schaffte der Zweitligist den Siegestreffer nicht mehr.

Das Penaltyschiessen ging 8:7 an die Oberwinterthurer. Torhüter Arlotta wehrte einen Versuch ab und verwertete selbst einen Elfmeter. Der letzte Penalty des Viertligisten flog über das Tor. «Unser Sieg hing an einem sehr dünnen Faden», gestand Stücheli. (hmi)

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