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Oberi nimmt allmählich Fahrt auf

winterthur. Nach der Startniederlage gegen Phönix Seen 2 gelingt dem FC Oberwinterthur in der 3. Liga der zweite Sieg.

Oberwinterthur – Seuzach 2 4:2 (2:0). – Oberi musste sich den Heimsieg hart erarbeiten, denn die Seuzacher machten es dem Gruppenfavoriten schwer und zeigten eine beherzte Leistung. Nach dem ersten Abtasten war es in der 16. Minute Daniel Scherrer, der Oberi nach einem Eckball in Führung brachte. Immer wieder liess das Heimteam auf dem Kunstrasen seine spielerischen und individuellen Fähigkeiten aufblitzen. So auch in der 25. Minute bei Fabio Raimondis Freistoss zum 2:0. Doch Seuzach zeigte sich keinesfalls geschlagen und kam nach dem Anschlusstreffer durch Klamur Kaleci nach einer Stunde besser auf und hatte auch mehr vom Spiel. Dennoch war es acht Minuten später der eingewechselte Osi Ramadani, der die Führung für Oberwinterthur wieder ausbauen konnte. Die Gäste hielten jedoch weiter dagegen und so schaffte in der 80. Minute Danilo Olbrecht mit dem 2:3 erneut den Anschluss für Seuzach. Es dauerte aber keine zwei Minuten, bis Michael Acar zum 4:2 einnetzte. Dass die Seuzacher kurz vor Schluss noch einen Elfmeter verschossen, passte für den an sich zufriedenen Seuzacher Trainer ins Bild. «Aufwand und Ertrag stimmten nicht», meinte Christian Badertscher.

Räterschen – Schleitheim 2:0 (1:0). – «Drei Punkte zum richtigen Zeitpunkt», sagte FCR-Trainer Roger Stoop etwas erleichtert. Zwar sieht er noch Verbesserungspo­ten­zial in der Spielweise seiner Mannschaft, dafür ist er über das Resultat um so glücklicher. «Zwei Tore geschossen, keines bekommen», meinte er zufrieden. Die Partie startete verhalten. Nach rund 20 Minuten konnte Severin Monn nach einer Flanke Stefan Huggenbergers den Ball zum 1:0 einköpfeln. Schleitheim war aus dem Spiel heraus selten gefährlich. Jedoch musste die Heimmannschaft den Gästen viele stehende Bälle zugestehen, die teilweise sehr gefährlich vors Räterscher Tor geschlagen wurden, aber letztlich nichts Zählbares einbrachten. Und so traf Fabian Nyfeler in der 73. Minute zum Endstand zugunsten des Heimteams.

Thayngen – Phönix Seen 2 2:0 (1:0). – «Es lief alles gegen uns», sagte Phönix-Trainer Sepp Roth enttäuscht. Nicht nur unterlagen die Seemer den Einheimischen, sondern verloren auch ihren Abwehrchef Mike Ward, der mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch mit der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden musste, auf unbestimmte Zeit. Eigentlich begannen die Gäste spielbestimmend. Zwar resultierte mehr Ballbesitz, jedoch konnte über die ganzen 90 Minuten keine klare Torchance herausgespielt werden. In der 32. Minute ertönte der Pfiff des Schiedsrichters nach einer Intervention von Phönix’ Torhüter im Strafraum. «Ein sehr harter Entscheid», meinte Roth. Der Strafstoss wurde sicher zum 1:0 verwandelt. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Phönix, das Spielgeschehen zu diktieren, allerdings schlichen sich vermehrt Fehler im Spielaufbau der Gäste ein. Als in der 85. Minute Moser nach seiner zweiten Verwarnung des Feldes verwiesen wurde und kurz vor Ende Ward verletzt raus musste, nachdem bereits alle Wechsel getätigt worden waren, versuchte Seen, zu neunt noch zum Ausgleich zu kommen. Stattdessen fiel in der Nachspielzeit das 2:0.

Veltheim 2 – Wallisellen 3:5 (1:2). – Die Anfangsphase gehörte dem Heimteam, das eine engagierte Partie zeigte. Bereits nach drei Minuten erzielte Luan Rahmani die Führung für Veltheim. Nach der Startviertelstunde gewann Wallisellen etwas die Oberhand und glich in der 23. Minute aus. Beide Mannschaften verzeichneten in der ersten Halbzeit Chancen, um das zweite Tor zu erzielen. Das 1:1 hatte Bestand, bis den Gästen unmittelbar vor der Pause das 2:1 gelang. Die Veltheimer spielten rund eine Stunde gut mit, doch dann verloren sie kurzzeitig den Faden. So gelangen Wallisellen zwischen der 67. und der 75. Minute die Treffer bis zum 5:1. Danach fing sich Veltheim wieder und dominierte in der letzten Viertelstunde das Geschehen. Daraus resultierte in der 84. Minute das 2:5 durch Ramon Martin, Zoran Jovanovic schoss sechs Minuten später das 3:5. Die Hypothek war zu gross, um noch etwas Zählbares herauszuholen.

Embrach – Effretikon 2 6:2 (2:2). – In der ersten Hälfte waren die Spielanteile relativ ausgeglichen, wobei Embrach die besseren Torchancen verzeichnete. Aber es waren die Gäste, die in der 17. Minute durch Marti den ersten Treffer erzielten. Nach einer halben Stunde glich Graf für Embrach aus und nur fünf Minuten später schoss Hölzel das Heimteam erstmals in Führung. Doch wenige Minuten danach profitierte Prizzi von einem Fehler der gegnerischen Abwehr und traf zum 2:2. In der zweiten Halbzeit trat die Heimmannschaft wesentlich dominanter auf und ging durch einen Doppelschlag von Gjukaj nach einer Stunde 4:2 erneut in Führung. Danach liessen die Effretiker stark nach, was Embrach weitere Chancen ermöglichte. Die Tore zum Endstand schossen Hölzel nach einem Foulelfmeter (74.) und Korchad (93.).

Croatia – Russikon 4:1 (2:0). – Russikon musste die zweite Niederlage im zweiten Spiel einstecken. «Es passte nicht viel zusammen», meinte der enttäuschte FCR-Trainer Vito Calderone. Nach einem Freistoss in der 24. Minute stimmte die Zuordnung in der Hintermannschaft nicht, worauf der Gegenspieler am hinteren Pfosten frei stehend zum Abschluss kam und den Führungstreffer markierte. Nach 40 Minuten erhöhte Croatia auf 2:0. Als unmittelbar nach Wiederanpfiff das 3:0 fiel, war das Spiel eigentlich gelaufen. In der 70. Minute keimte nochmals etwas Hoffnung auf bei den Gästen, da Habib Keskin zum 1:3 einschoss. Doch das Aufbäumen war nur von kurzer Dauer und Russikon musste in der 82. Minute dem Gegner das vierte Tor zugestehen. (psp)

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