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Oberländer Skilifte spannen zusammen

Piste gut: Zürioberland Tourismus hat eine Internet­plattform für alle Skigebiete in der Region geschaffen.

Schnee- und Pistenberichte gehören in grossen Skigebieten längst zum Standard. Jetzt bietet auch Züri­oberland Tourismus diesen Service auf seiner Webseite an. Auf einer Übersichtskarte sind alle zwölf Skiliftbetriebe sowie die Langlaufloipen im Zürcher Oberland aufgeführt. Das Spektrum reicht von den mobilen Schleppliften in Sitzberg, Weisslingen und Wildberg über den festen Skilift in Sternenberg bis hin zu den Sportbahnen Atzmännig. Insgesamt kommen so immerhin gut 21 Pistenkilometer zusammen. Der Skifahrer kann sich auf der Webkarte tagesaktuell informieren, welche Anlagen und Pisten geöffnet sind. Zusätzlich erhält er Auskunft über die Schneemengen und den letzten Schneefall vor Ort. Die Daten werden von den Skiliftbetreibern selber ins System eingetragen. Noch beschränkt sich dieser Service auf die Skigebiete. Doch auch die Verantwortlichen der Loipen sollen bald ins Boot geholt werden. Die Idee ist aus einem Treffen der Skiliftvertreter entstanden. Diese haben sich auf In­itia­ti­ve von ­Zürioberland Tourismus erstmals zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. «Wir haben offene Türen eingerannt», sagt Projektleiterin Doris Zellweger. Eine Kooperation lag für die Mikroskigebiete bisher einfach nicht drin. Mit Ausnahme der Sportbahnen Atzmännig werden die Skilifte vorwiegend von Freiwilligen betrieben. Das Marketingbudget ist entsprechend klein. Sportpass als Fernziel Nun greift Zürioberland Tourismus den Skiliften unter die Arme. Um auf die gemeinsame Internetplattform hinzuweisen, werden auch Flyer in den Thurbo-Regionalzügen aufgelegt. Zudem wird eine Aktion lanciert: Wer drei Skitageskarten im Zürcher Oberland gelöst hat, bekommt gratis eine Mütze oder einen Spazierhandschuh. Künftig könnten weitere Aktionen folgen. Das Fernziel ist ein regionaler Sportpass, der neben den Skiliften etwa auch für Hallenbäder oder Eisbahnen gültig wäre. «Die Abrechnung ist jedoch eine Knacknuss», so Zellweger. Zürioberland Tourismus sei überzeugt, dass die kleinen Skigebiete durchaus ihre Berechtigung hätten. Dies würden auch Kooperationen mit grösseren Skigebieten zeigen, so Zellweger. «Diese sind froh, wenn sie nicht nur blutige Anfänger auf den Pisten haben.»

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