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Ohne Satzverluste vorwärts

Roger Federer steht nach zwei Zweisatzerfolgen beim Masters-1000-Turnier in den Viertelfinals.

Die Nummer 1 der Welt liess sowohl dem Russen Alex Bogomolow (ATP 62/6:3, 6:2) als auch dem Australier Bernard Tomic (ATP 49/6:2, 6:4) keine Chance. Gegen Bogomolow, der bis vor einem Jahr noch für die USA gespielt hatte, schaffte der Baselbieter die siegbringenden Breaks zum 3:1 im ersten Satz sowie zum 1:0 und 4:1 im zweiten Durchgang. Gegen Tomic gelang Federer gestern Abend (Schweizer Zeit) ein Traumstart, er nahm dem 19-Jährigen gleich den Aufschlag ab. Bei eigenem Service bekundete der Schweizer in der Folge keine Probleme – er gab im ersten Satz nur sechs Punkte ab, obwohl nur 50 Prozent der ersten Aufschläge im Feld waren. Im zweiten Durchgang sorgte Federer nach nicht gerade optimalem Start mit dem insgesamt dritten Break zum 4:3 für die Vorentscheidung. Danach liess er nichts mehr anbrennen und verwertete nach 62 Minuten mit dem siebten Ass seinen ersten Matchball. Federer wies insbesondere bei den Gewinnschlägen (27:12) deutliche Vorteile auf, und am Netz agierte er nahezu fehlerlos (11 Punkte aus 12 Netzangriffen). Auch die Anzahl Fehler (16) hielt er in Grenzen. Es war für den Schweizer der dritte Sieg im dritten Duell gegen Tomic. Die Umstellung von Rasen auf Hartplatz sei nicht leicht gewesen, sagte Federer nach den ersten Erfahrungen mit dem Platz. Die Bälle würden viel mehr aufspringen und seien viel schneller als in Wimbledon. Er sei froh, dass ihm die Umstellung so rasch gelungen sei. In der Runde der letzten acht bekommt es Federer mit Mardy Fish zu tun. Der Amerikaner, die Nummer 20 der Weltrangliste, trat bisher ebenfalls sehr souverän auf und gab in drei Spielen bloss 15 Games ab. Im Achtelfinal bezwang er den Tschechen Radek Stepanek 6:3, 6:3. Federer trifft bereits zum neunten Mal auf den Einheimischen, wobei er sieben Duelle für sich entschied. Die bislang einzige Niederlage erlitt er 2008 in Indian Wells (3:6, 2:6). Auch in Cincinnati traten die beiden einmal gegeneinander an – 2010 im Final, als Federer in drei Sätzen triumphierte und seinen vierten Turniersieg im Bundesstaat Ohio nach 2005, 2007 und 2009 realisierte. Die Chance, dass Federer die Hauptprobe für das am 27. August beginnende US Open zum fünften Mal gewinnt, ist gestiegen. Denn der britische Olympiasieger Andy Murray ist im Achtel­final überraschend mit 4:6, 4:6 am Franzosen Jérémy Chardy (ATP 38) gescheitert. Murray liess gegen den «lucky loser» nicht weniger als vier Breaks zu. Eine Woche zuvor hatte er in Toronto für die Achtelfinal-Partie gegen Milos Raonic wegen einer Knieverletzung Forfait erklärt. Wawrinkas Ausnahmeleistung Stanislas Wawrinka (ATP 26) erstaunte auf seinem Weg in die Achtelfinals. Der Waadtländer eliminierte in nur 73 Minuten mit 6:4, 6:1 den Weltranglistenfünften David Ferrer. Nach 13 Niederlagen hintereinander besiegte Wawrinka erstmals seit zwei Jahren wieder einen Top-5-Gegner. Letztmals war ihm das am US Open 2010 gegen Andy Murray (6:7, 7:6, 6:3, 6:3) gelungen. Die Schweizer Nummer 2 bekam es im Achtelfinal in der Nacht auf heute mit dem Japaner Kei Nishikori zu tun, den er im Februar in Buenos Aires im Viertelfinal 6:4, 6:2 geschlagen hat. (si)

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