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Open Air mit Nachspiel

Das Bezirksgericht Frauenfeld hat am Mittwoch zwei Verantwortliche des Open Airs Frauenfeld vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen.

Bei einem Unwetter brach am Frauenfelder Open Air 2012 eine Zeltkonstruktion ein. Eine Helferin starb an den Verletzungen, die sie sich bei dem Unglück zugezogen hatte. Das Festivalgelände wurde damals von einem heftigen Gewitter mit Sturmböen heimgesucht. Die Helfer flüchteten in alle Richtungen. Bis zu 500 Kilo schwere Bodenplatten wurden durch die Luft geschleudert. Nun standen gestern der 63-jähriger Bauchef des Oper Airs Frauenfeld und ein 25-Jähriger, der für die Säuberung des Geländes zuständig war, vor Gericht. Die Anklage lautete auf fahrlässige Tötung. Die Verantwortlichen hätten die Helfer beim nahen der Unwetterfront abziehen müssen, so die Anklage. Das Gericht sprach jedoch beide frei. Sie seien nicht für die Sicherheit zuständig gewesen. Dafür habe es einen Krisenstab gegeben, der bei den Aufräumarbeiten aber nicht mehr aktiv gewesen sei, so das Gericht.

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