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Orientalisches zum 1. August

Reife Auberginen sind ein prachtvoller Anblick. Während die dunkelvioletten länglichen Standardauberginen das ganze Jahr über bei Grossverteilern angeboten werden, sind sie zurzeit in allerlei Formen und Farben erhältlich. Die Farbenvielfalt reicht von Gelb, Grün, Weiss, Orangerot bis Grünweiss marmoriert, die Formen variieren von gurkenförmig, länglich, kugelig, keulenförmig, tropfenförmig, schlangenförmig bis eiförmig. Den deutschen Namen «Eierfrucht» verdankt die Aubergine einer Sorte, die eiförmig und hühnereigross ist und eine weisse Schale hat. Das Fruchtfleisch aller Auberginensorten ist dagegen immer weiss. Frische Auberginen haben eine glänzende fleckenfreie Schale, die glatt und prall aussehen sollte, der Stiel sollte frisch und grün sein. Die Aubergine stammt ursprünglich aus Indien, das Nachtschattengewächs gehört aus botanischer Sicht zur Familie der Beeren.

Auberginen sind eines der wenigen Gemüse, die roh überhaupt nicht schmecken. Auch gekocht werden sie nicht gerade zum kulinarischen Highlight. Dafür entwickeln sie in der Bratpfanne, auf dem Grill oder im Backofen ein unvergleichliches Aroma. Schälen sollte man Auberginen nie, einerseits sitzen unter der Schale die meisten Nährstoffe, andererseits entwickelt gerade die Schale beim Braten ein unvergleichlich nussiges Aroma. Köstlich schmecken in Olivenöl gebratene Auberginenscheiben mit etwas Joghurt dazu. Vor dem Braten sollte man die in Scheiben geschnittene Frucht salzen und rund eine halbe Stunde Wasser ziehen lassen. Dann können sich die Scheiben in der Pfanne nicht so masslos mit Öl vollsaugen.

Ein anderes simples Gericht ist das orientalische Auberginenpüree, das entweder mit Weissbrot gegessen wird oder gut zu grilliertem Lamm-oder Rindfleisch passt. In den meisten Rezepten werden die Auberginen aufwendig im Backofen gegart. Es geht aber auch viel schneller: Eine Aubergine zuerst in grobe Stücke schneiden und dann fein hacken. Das kann man entweder mit einem grossen Messer oder einem Cutter erledigen. In einer Bratpfanne 4 Esslöffel Olivenöl erhitzen und die Auberginenschnitzelchen unter Rühren braun braten. Kurz vor Ende der Garzeit eine Knoblauchzehe dazu pressen und dann auskühlen lassen. In der Zwischenzeit eine Packung Halbfettquark mit einem Becher Joghurt mischen. Die Auberginenmasse dar­un­terrühren, salzen, pfeffern und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Wer mag, würzt zusätzlich mit Kreuzkümmel und etwas Sesamöl. Fertig ist die etwas andere Beilage für die 1.-August-Grillparty.

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