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Pädo-Kampagne gegen Nabokov

St. Petersburg. Mit brutalen Mitteln wird derzeit in St. Petersburg gegen den 1977 verstorbenen Schriftsteller Vladimir Nabokov eine Kam­pa­gne geführt. So wurde das von der Universität betriebene Nabokov-Museum mit dem Schriftzug «Pädophiler» beschmiert. Zuvor war die Direktion des Hauses in Briefen der «pädophilen Propaganda» bezichtigt und einer der Briefe dabei in einer Flasche durch eine Scheibe des Museums geschleudert worden. Nabokovs Roman «Lolita» (1955) erzählt von der Obsession eines erwachsenen Mannes für ein zwölfjähriges Mädchen.

Zuletzt war ausserdem der Produzent eines «Lolita»-Theaterstücks verprügelt worden. Die Kam­pa­gne gegen Nabokov ist in vollem Gange, seit 2012 ein umstrittenes Gesetz beschlossen wurde, wonach die «Propaganda von Homosexualität und Pädophilie» bestraft wird. (sda)

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