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Palästinenser greift in Jerusalem Menschen mit Bagger an

Bei einem tödlichen Anschlag mit einem Bagger ist in Jerusalem der palästinensische Attentäter erschossen worden. Der Mann hatte mit seinem Fahrzeug zunächst einen 25-jährigen Passanten überfahren und ihm dabei tödliche Verletzungen zugefügt.

Anschliessend warf er einen Passagierbus mit der Schaufel seines Baggers um, wie Bilder von vor Ort zeigten. Fünf weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden, darunter auch der Busfahrer, berichteten israelische Medien. Herbeigerufene Polizisten hätten den Angreifer erschossen. Die israelische Nachrichtenseite "ynet" schrieb von "Terror vor dem Hintergrund des Gaza-Kriegs". Der Attentäter stamme aus dem arabischen Ostteil Jerusalems.

In Jerusalem hatte es in der Vergangenheit schon mehrmals ähnliche Anschläge mit Radbaggern gegeben, etwa im Juli 2008. Damals waren drei Israelis getötet worden. Auch im März 2009 kam es zu einer solchen Amokfahrt, bei der zwei Polizisten verletzt und der Fahrer erschossen wurden.

Mädchen kurz nach Beginn von Feuerpause getötet

Kurz nach Beginn einer befristeten Feuerpause von 10.00 Uhr Ortszeit (09.00 Uhr MESZ) bis 17.00 Uhr ist im Gazastreifen ein Kind bei einem Angriff getötet worden. Minuten nach Inkrafttreten der von Israel verkündeten Waffenruhe wurde nach Angaben der palästinensischen Rettungsdienste ein Haus in einem Flüchtlingslager im Westen von Gaza beschossen, wobei ein achtjähriges Mädchen getötet und etwa 30 Menschen verletzt wurden.

Sanitäter erklärten, der Angriff sei durch die israelische Luftwaffe erfolgt. Weitere Zwischenfälle wurden zunächst nicht bekannt. Während der Feuerpause sollen humanitäre Hilfsgüter in das Gebiet am Mittelmeer gebracht werden können.

Ausserdem sollten Palästinenser, die geflüchtet sind, wieder in ihre Häuser zurückkehren können, hiess es in der Zeitung "Jerusalem Post" weiter. Am Freitag war eine von der Hamas und Israel vereinbarte 72-stündige Feuerpause bereits nach 90 Minuten gescheitert.

(sda)

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