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Palästinensische Beamte protestieren gegen Teuerung

Mehr als tausend palästinensische Behördenmitarbeiter haben am Dienstag mit einer Sitzblockade vor dem Regierungsgebäude in Ramallah gegen die Inflation protestiert. Vor allem der Benzinpreis war im Westjordanland in den vergangenen zwei Monaten drastisch gestiegen.

"Wir rufen nicht zum Rücktritt von Fajad selbst auf, aber zum Ausstieg aus seiner Wirtschaftspolitik", sagte der Chef der Beamtengewerkschaft, Bassam Sakarneh, während des Sitzstreiks vor dem Büro von Regierungschef Salam Fajad. Dieser beriet mit seinen Ministern über Massnahmen zur Zügelung der Preissteigerung.

Unterdessen nahm Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Neu Delhi ein zehn Millionen Dollar umfassendes Hilfspaket von der indischen Regierung an. Nach Angaben von Vertretern des indischen Aussenministeriums war es bereits das dritte Hilfspaket für die Palästinenser.

Nach einem Treffen mit Regierungschef Manmohan Singh machte Abbas bei einer Pressekonferenz Israel für die finanziellen Probleme im Westjordanland verantwortlich. Seine Regierung wolle aber weiterhin die "wirtschaftliche Situation verbessern und für Recht und Ordnung sorgen", sagte Abbas.

(sda)

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