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Pausenplatz soll auch Dorftreff sein

Das Schulhaus Zweigärten in Oberembrach erhält eine neue Umgebung. Diese soll auch ein Dorftreffpunkt sein. Dafür hat die Gemeindeversammlung einstimmig 475 000 Franken bewilligt.

Die Aussenanlagen der Schule sind in die Jahre gekommen. «Der Sanierungsbedarf ist gross, insbesondere bei den Belägen», hielt Schulpfleger Ueli Lienhard am Mittwoch vor 50 erschienenen Stimmberechtigten fest. Mit der Annahme der Vorlage sind die Voraussetzungen für eine neue Umgebungsgestaltung gegeben. Damit entsteht insbesondere für die Jugend eine sportliche Infrastruktur. Die Schulpflege hatte Wünsche für den Ort, der künftig auch Dorftreffpunkt sein soll, gesammelt. «Alles können wir nicht erfüllen. Das wäre zu viel des Guten und ausserdem zu teuer», stellte Lienhard fest. Immerhin: Rasen mit Spielgeräten, Allzweckplatz, Sitzsteine, Brunnen, Weitsprunganlage, Weidenhütte, Holzstelen, aber auch Parkplätze haben Aufnahme gefunden. Neu wird die Zufahrt für Autos zum Kindergarten geschlossen, dafür erfolgt sie ausschliesslich von der Embracherstrasse her. «475 000 Franken sind ein grosser Brocken», stellte Schulpräsident Thomas Brunner fest. «Aber es ist eine gute Investition.» Die Versammlung stimmte dem Kredit oppositionslos zu.

Balkone und Dachaufbauten

Eine kurze Sache war an der Versammlung die Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung: Gemeinderat Joe Studer erinnerte daran, dass die Bewohner von Mühlberg wünschten, ihren Weiler in eine Kernzone zu überführen. Der Gemeinderat unterstützte dies und die Gemeindeversammlung hiess bereits 2010 die nötigen Änderungen gut. Obwohl die kantonalen Instanzen die Änderungen vorab geprüft hatten, fanden zwei Bestimmungen dort keinen Gefallen. Deshalb mussten für alle Kernzonen in der Gemeinde die Bestimmungen für Balkone präzisiert werden. Für den Weiler Mühlberg sind ausserdem nur Schleppgauben begrenzten Ausmasses, jedoch keine Lukarnen zulässig. Diese Änderungen stiessen auf keine Opposition.

Gleicher Steuerfuss

Ebenso unbestritten waren die Budgets von Politischer Gemeinde und Primarschule. Die Politische Gemeinde erhebt weiterhin 48 Prozent Steuern, die Schulgemeinde 49 Prozent. Gemeindepräsident und Finanzvorstand Bernhard Haas freute sich, diesmal ein Budget mit einem Ertragsüberschuss vorzulegen. Haas verwies auf den Finanzausgleich: Dank der Gemeinde Rüschlikon erhalten die beiden Güter je 200 000 Franken mehr. «Gerade im richtigen Moment, denn die Grundgewinnsteuern sind rückläufig», so Haas.

Die Primarschule rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 84 000 Franken. Im Durchgangszentrum Sonnenbühl werden mit drei Lehrstellen rund 45 Kinder unterrichtet. Diese Kosten trägt vollständig der Kanton, ausser dem Aufwand für die Schulpflege. (rfr)

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