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Pfarrer und Heilkundiger

1857 Johann Künzle wird 1857 als Sohn eines Gärtners bei St. Gallen geboren. Vom Vater erhält er Kenntnisse über viele Pflanzen. 1881 Johann Künzle wird zum Priester geweiht. Von der Wissenschaft belächelt, sammelt er Rezepte und beobachtet die Pflanzenwelt. 1909–1920 Künzle amtet als Seelsorger der Pfarrei Wangs. 1912 erhält er das Ehrenbürgerrecht von Wangs. 1913 Eröffnung des Kurhauses Bad Wangs. 1914 Unter Beteiligung der gesamten Bevölkerung findet der erste Kräutermarkt statt. 1918 Während in Europa die Spanische Grippe Millionen von Menschen dahinrafft, stirbt in Wangs kein einziger Mensch an der Infektionskrankheit. Diese Tatsache wird den Bemühungen von Pfarrer Künzle zugeschrieben. 1920 Wegzug nach Zizers GR, Künzle widmet sich ganz der Heilkunde. Er wird wegen seiner Hilfe an Kranken von den Behörden gebüsst, und gelehrte Kreise sprechen von «Aberglauben» und «Pfuscherei». Es kommt zur Abstimmung über die Heilkräuter­­­­in­itia­ti­ve im Kanton Graubünden. Sie wird vom Volk angenommen. 1945 Am 11. Januar wird Pfarrer Künzle in Wangs zu Grabe getragen. (rfl)

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