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Pflege Eulachtal: Soso sagt «Ja, aber»

Die Abstimmung über die Neuorganisation der Pflege Eulachtal hat teils zu hitzigen Debatten geführt. Nun äussert sich eine weitere Elgger Partei.

Nachdem sich die SP Elgg kritisch zur Neuorganisation der Pflege Eulachtal geäussert und ein Nein für den 30. November empfohlen hat, nimmt jetzt die Bürgerpartei Soso Elgg Stellung. Der Vorstand stimme der Überführung des Pflegezentrums Elgg in die bestehende Stiftung Eulachtal zu, teilt die Partei mit. Die Bereinigung der Strukturen sei überfällig und die Gemeindekasse würde in Zukunft von jährlichen Defiziten entlastet. Weiter ist der Vorstand überzeugt, dass die günstigen Pflegeplätze und Stellen so sichergestellt würden. Soso Elgg vertraut dem einstimmigen Beschluss der Gemeinderäte der Verbandsgemeinden (Eulachtal und Wiesendangen), die in den neuen Strukturen insgesamt mehr Mitsprache erhielten als im schwerfälligen Zweckverband. Dies war von der SP von vornherein angezweifelt worden. Auch den Vorwurf eines Schnellschusses unterstützt Soso Elgg nicht: Die Lösung sei während über eines Jahrs mit juristischer Beratung erarbeitet worden, heisst es. «Ungeschickt kommuniziert» Die Stellungnahme ist dennoch nicht gänzlich kritikfrei. Nicht erfreut sei die Partei über die verspätete und sehr diskrete Informationspolitik. Die teilweise ungeschickte Kommunikation des Zweckverbandes habe zu Missverständnissen, Fragen und Kritik geführt. Sie hätte sich eine frühzeitige Vernehmlassung bei Parteien und anderen interessierten Gremien gewünscht.

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