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Phönix stösst in den Achtelfinal vor

Nach Bassersdorf qualifizierte sich nur noch Phönix Seen für den Achtelfinal des Zürcher Regionalcups. Wiesen­dangen, Oberwinterthur und Neftenbach schieden aus.

Witikon (3. Liga) – Phönix Seen (2.) 1:6 (0:3). – Phönix wurde seiner Favoritenrolle vollends gerecht und stellte bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg. Gabriel Auer (11.), Mirco Graf (31.) und Marjan Solomun (40.) sorgten für eine beruhigende 3:0-Pausenführung gegen den in allen Belangen unterlegenen Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel knüpfte der Zweitligist nahtlos an die ersten 45 Minuten an. Dario Graf erzielte den vierten Treffer, nach einer Stunde erhöhte Volkan Aydin auf 5:0. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Witikon immerhin der Ehrentreffer, kurz darauf setzte Ahmed Mare mit dem 6:1 den Schlusspunkt hinter eine einseitige Partie. Damit steht Phönix erstmals seit über vier Jahren wieder im Achtelfinal.

Stäfa (2.) – Wiesendangen (2.) 2:0 (2:0). – Aufgrund der widrigen Platzverhältnisse auf dem heimischen Rietsamen musste der FC Wiesendangen spontan in Stäfa auf Kunstrasen antreten. Dabei erwischte die Mannschaft von Gianni Lavigna einen schlechten Start und fing bereits bei Stäfas erster Chance in der 3. Minute das 1:0 ein. In der Folge gestaltete sich die Partie lange ausgeglichen und ohne grosse Aufreger, ehe Devis Müller nach einer halben Stunde per Foulelfmeter am Stäfa-Keeper scheiterte. Unmittelbar darauf hatte Wiesendangen ein zweites Mal Pech, denn postwendend erhöhte Stäfa durch einen abgefälschten Schuss auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste stark aus der Kabine und strebten engagiert den Anschlusstreffer an, der Offensive fehlte im Abschluss aber das nötige Quäntchen Glück, das Stäfa an diesem Tag bei beiden Toren hatte. Letztlich blieb es trotz einer starken Reaktion der Gäste beim 2:0.

Oberwinterthur (3.) – Küsnacht (2.) 1:2 (0:1). – Trotz mehrerer guter Möglichkeiten konnte Oberwinterthur nicht in die nächste Runde einziehen. Die Gäste gingen bereits in der 6. Minute in Führung, bauten danach aber immer mehr ab und mussten nach einer knappen halben Stunde Oberwinterthur das Zepter überlassen. Die Hausherren wurden vor dem Halbzeitpfiff einige Male gefährlich. Auch nach dem Seitenwechsel überzeugte der Vorjahresfinalist Küsnacht nicht, Oberwinterthur verpasste es jedoch, den Spielstand zu egalisieren. Die beste Möglichkeit vergab Besnik Tahiri, der in der 67. Minute den Ausgleich aus zwei Metern auf dem Fuss hatte. Zehn Minuten vor Schluss sorgte Küsnacht mit dem 0:2 für die Entscheidung. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit profitierte der eingewechselte Oliveiro Sigillo von einem Missverständnis der Küsnacht-Defensive und erzielte den Anschluss. In der Folge blieb dem Heimteam der Lucky Punch jedoch versagt.

Neftenbach (3.) – Wallisellen (2.) 1:2 (0:0). – Trotz der Niederlage war FCN-Trainer Danny van Namen sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. «Über 90 Minuten gesehen, war dies die beste Partie der Vorrunde», betonte er. Das Heimteam hatte das Chancenplus in der ersten Halbzeit auf seiner Seite. Wallisellen kam erst nach dem Seitenwechsel besser in die Gänge und erar­bei­te­te sich wenige klare Torchancen. Eine davon wurde in der 55. Minute zur Führung genutzt. Nefti reagierte, agierte vor dem Tor aber weiterhin zu ungenau. So konnte Wallisellen nach etwas mehr als einer Stunde auf 0:2 erhöhen. In den verbleibenden 30 Minuten drückten die Einheimischen auf den Anschlusstreffer. Dieser wurde in der 85. Minute durch Roger Huggler Tatsache. Nur eine Zeigerumdrehung später lag der Ausgleich in der Luft, doch Jimmy Wissekerke verzog alleine vor dem Torhüter. Dass die Partie bis zuletzt hart umkämpft und die Gemüter erhitzt waren, zeigt das kleine Gerangel kurz vor Abpfiff, bei dem Roman Zellweger und ein Stürmer der Gäste vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden. oa/psp

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