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Phönix und Töss ziehen den Kürzeren

winterthur. Die beiden Absteiger Phönix Seen und Töss tun sich in der 2. Liga weiter schwer. Sie verloren erneut.

Der FC Phönix Seen musste sich in der Heimpartie gegen Leader Beringen trotz ansprechender Leistung 1:3 geschlagen geben. Die Beringer wurden ihrer Rolle als grosse Favoriten nicht gerecht. Vor allem in der ersten Hälfte präsentierten sich beide Teams vorsichtig und uninspiriert. Phönix hatte mehr Ballbesitz, Torchancen gab es jedoch auf beiden Seiten kaum. So erstaunte es nicht, dass die Gäste nach 20 Minuten durch einen Penalty in Führung gingen und der Ausgleich des Heimteams kurz vor der Halbzeit ebenfalls aus elf Metern durch Volkan Aydin fiel.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie zunächst erneut ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für das Heimteam, ehe Beringen nach einer knappen Stunde und einem Pass in die Tiefe wie aus dem Nichts zum 2:1 kam. In der Folge spielte nur noch Phönix, hatte jeweils nach Eckbällen zwei riesige Möglichkeiten und setzte die Gäste permanent unter Druck. Ein Tor wollte jedoch nicht gelingen, weshalb Trainer Abramo D’Aversa sein Team immer mehr nach vorne peitschte. Trotz mehrerer brenzliger Möglichkeiten blieb den Seemern der Ausgleich verwehrt, in der Schlussminute gelang Beringen nach einem Konter das 3:1.

«Beringen hat aus wenigen Chancen das Maximum herausgeholt. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben gegen diesen Gegner eine gute Partie abgeliefert, aber unsere Möglichkeiten leider nicht genutzt», zog Trainer Abramo D’Aversa Bilanz.

Nach der Pause geschlafen

Der FC Töss verlor sein Auswärtsspiel beim FC Schaffhausen 2 2:5. Grund dafür war eine enorm schlechte Phase nach dem Seitenwechsel. Während der ersten Hälfte waren die Tössemer mehr als ebenbürtig gewesen. Zwar ging Schaffhausen mit dem ersten Angriff nach einer Viertelstunde in Führung, in der Folge war Töss jedoch klar das bessere Team, dominierte den Gegner über weite Strecken und hatte mehrere hochkarätige Chancen. Allerdings sprang für die Gäste trotz der Druckphase nur ein Treffer heraus, Omar Venica egalisierte nach 38 Minuten. «Wir müssen diese Möglichkeiten einfach nutzen und mal mit zwei oder drei Toren davonziehen», haderte Trainer Vincenzo Guadagnino mit der Chancenverwertung.

Nach dem Seitenwechsel erhielt Töss die Rechnung für die ungenutzten Möglichkeiten vorgesetzt. Die Gäste zogen eine enorm schlechte Phase ein, während Schaffhausen aufdrehte und innerhalb einer Viertelstunde auf 4:1 erhöhte. Damit war die Partie nach einer guten Stunde überraschend entschieden. Die Gastgeber erzielten zehn Minuten vor Schluss das 5:1, ehe Ahmet Murina per Elfmeter das zweite Tössemer Tor gelang. «Nach der Pause liessen wir uns für kurze Zeit gehen und haben keine Gegenwehr geleistet», zeigte sich Guadagnino enttäuscht.

0:6 und Bananenwurf

Effretikons Hoffnung, im Duell gegen den bisherigen Drittletzten Regensdorf endlich den Turnaround zu schaffen, erfüllte sich nicht. Mit dem 0:6 (0:3) in Regensdorf setzte es einen weiteren Tiefschlag für den Tabellenletzten ab. In sieben Partien wurde die desolate Defensive bereits 20-mal bezwungen.

Nach fünf Minuten stand es 0:1, nach 19 Minuten 0:3. Bis dahin wurde Effretikon vom bislang keinesfalls überzeugenden Regensdorf vorgeführt und deklassiert. «Nach dem 0:3 war das Spiel eigentlich schon gelaufen», sagte Effretikons Trainer Marcel Erismann. Es fehlt ein klarer Leader. «Tatsache ist, dass die Teamstützen, die uns in der vergangenen Rückrunde so stark gemacht haben, sich in einem absoluten Formtief befinden», stellte Erismann fest. Trotz 12:4-Eckbällen schafften die Effretiker den angestrebten Ehrentreffer nicht. Beim Stand von 0:4 wehrte FCE-Keeper Mathijs Kläy einen Foulpenalty von Gökhan Berisha ab, ebenso dessen Nachschuss (62.). Völlig deplatziert war, dass nach dem Match Regensdorfs Leys Junior Francisque mit einer Banane bei den Effretikern auftauchte und diese den Gästen provokativ in die versammelte Runde warf.

Vierter Sieg in Serie

Für Gastgeber Rüti und den zuletzt dreimal in Folge siegreichen FC Bas­sersdorf ging es um den Anschluss an die Spitze. Die Gäste siegten trotz erschwerten äusseren Bedingungen 3:1 und liegen auf Rang 3. «Der Platz war sehr schlecht bespielbar», sagte Teamchef Anastasio Nardiello. «Beidseits gab es zahlreiche kleine Fehler.» Kurz nach Marco Tanners Lattenschuss traf Christian Schweizer (17.). Ruben Domi erhöhte nach einer halben Stunde. Rüti glückte unmittelbar vor der Pause der Anschlusstreffer. Christian Kluser sorgte in der 82. Minute mit dem 3:1 für die Entscheidung. «Wir haben in der Abwehr wieder grundsolid gearbeitet», lobte Nardiello seine Truppe. Im Mittelfeld zog Luigi De Donno die Fäden. Nardiello war sehr zufrieden und sprach von einem «auch in dieser Höhe verdienten Sieg». (oa/hmi)

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