Zum Hauptinhalt springen

Platz 8 bei Einbürgerungen

Eine Studie des Bundes zeigt: Winterthur bürgert mehr Ausländerinnen und Ausländer ein als der nationale Schnitt.

Knapp 40 000 Personen wurden 2010 in der Schweiz eingebürgert. Gut 800 davon in Winterthur. Die Einbürgerungsquote beträgt hier 4,07 Prozent. Einfacher gesagt: Von hundert in Winterthur lebenden Ausländerinnen und Ausländern werden jährlich vier eingebürgert. Damit liegt die Eulachstadt im Gemeindevergleich auf Rang acht. Das zeigt ein Bericht der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen. Fleissiger sind die Schweizermacher in Zürich (4,99 Prozent), Bülach (4,77 Prozent) und einigen Berner Gemeinden.

Dieses Resultat überrascht den Präsidenten der Bürgerrechtskommission des Gemeinderats, Reto Diener (Grüne), nicht. Urbane Gebiete hätten seit jeher ein liberales Verständnis des Bürgerrechts. Nebst formalen Kriterien (zwölf Jahre in der Schweiz, fünf für Ehepartner von Schweizern) würden aber auch Kenntnisse heimischer Gebräuche und Sprachkenntnisse in Mundart oder Hochdeutsch geprüft.

Die Schweiz liegt mit einer Einbürgerungsquote von 2,5 Prozent im europäischen Mittelfeld. Die Zahl der neuen roten Pässe erreichte 2006 einen Höhepunkt und sinkt seither wieder.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch