Winterthur

Polizei kriegt neue Westen

Schutzwesten und Verbandsmaterial für Schussverletzungen, aber keine Bodycams. Die Stapo ist für die immer gefährlichere Polizeiarbeit gerüstet.

Die StadtPolizei bekommt neue Schutzwesten. Auf den Einsatz von Bodycams wird jedoch vorläufig verzichtet.

Die StadtPolizei bekommt neue Schutzwesten. Auf den Einsatz von Bodycams wird jedoch vorläufig verzichtet. Bild: PD

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Die Arbeit der Polizei werde immer gefährlicher, der Respekt in der Bevölkerung sinke, findet SVP-Gemeinderat Daniel Oswald. In einer Anfrage wollte er deshalb wissen: Haben die Beamtinnen und Beamten der StadtPolizei ausreichend kugelsichere Westen und Verbandsmaterial für Schussverletzungen? Und wie steht der Stadtrat zum Einsatz vom Bodycams?

Der Stadtrat antwortet, man beobachte die schweizweite Entwicklung von Gewalt gegen die Polizei «mit Sorge». In Winterthur herrsche «aktuell noch ein zumeist respektvoller Umgang» der Bürger mit den Blaulichtorgansiationen vor. Allerdings halte die StadtPolizei die Schutzausrüstung auf dem neuesten Stand. Jede Polizistin und jeder Polizist habe eine persönliche Unterzieh-Schutzweste der Klasse I gegen Pistolenschüsse.

Für spezielle Einsätze stünden auch schwere Schutzwesten der Klasse IV bereit. Nächstes Jahr läuft den 10-jährige Garantie ab. Neue Westen seien bereits bestellt, zusammen mit den neuen Polizeiuniformen. Erste-Hilfe-Kits seien seien in jedem Einsatzfahrzeug zu finden.

Stapo will keine Bodycams

Was Bodycams betrifft, hält der Stadtrat eine Einführung für «noch nicht angezeigt». Stadträtin Barbara Günthard-Maier (FDP) und das Polizeikommando sind der Meinung, dass diese «eher distanzierend» wirken und einen vertrauensvollen Umgang mit der Bevölkerung erschweren könnten. Falls sich die Umstände dereinst ändern, werde man die Einsatzmittel anpassen. Bereits heute filme die StadtPolizei bei riskanten Grossanlässen.

(Der Landbote)

Erstellt: 04.11.2018, 16:10 Uhr

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