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Polizei zeigt 35 Personen nach «Standortfucktor»-Demo an

Nach den Demonstrationen vom 21. September haben Kantons- und Stadtpolizei gemeinsam ermittelt. 35 Personen müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur haben im Nachgang an die Demonstrationen vom 21. September anlässlich der «Standortfucktor»-Demonstration 35 Personen im Alter von 18 bis 46 Jahren angezeigt. Ihnen wird unter anderem Drohung und Gewalt gegen Behörden und Beamte, schwere oder einfache Körperverletzung sowie Landfriedensbruch zur Last gelegt. Dies teilt die Kantonspolizei Zürich heute mit.Kapo und Stadtpolizei hätten nach der Demonstration gemeinsame Ermittlungen angestellt und den nun angeklagten Personen mittels Bildaufnahmen und weiteren Abklärugen die Straftaten nachweisen können. «Die ausgewerteten Aufnahmen zeigen, wie Kundgebungsteilnehmer Seenotfackeln, massive Knallkörper, Flaschen und Steine gegen die Polizei werfen», schreibt die Polizei. Gestützt auf diese Aufnahmen habe sie bislang 35 Personen identifiziert. Die Polizei hat nun gegen die mutmasslichen Täter Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland erstattet.

11 Verletzte

An der unbewilligten Tanzdemonstration hatten vor etwas mehr als einem Monat rund 400 Personen teilgenommen. Um etwa 22.45 Uhr eskalierte die Situation. Die Polizei hatte rund 250 Personen vor der Archbar eingekesselt, worauf die Ordnungskräfte laut Polizeiangaben mit Pyros, Feuerwerk, Steinen und Glasflaschen attackiert wurden. Sie beantwortete die Angriffe mit Wasserwerfern und Gummischrot. Beim Einsatz wurden insgesamt 11 Personen verletzt: sieben Demonstrationsteilnehmer, drei Polizisten und ein Feuerwehrmann. Eine junge Demonstrationsteilnehmerin wurde von einem Gummigeschoss am Auge getroffen und verlor deshalb über 80 Prozent ihrer Sehkraft. Ebenfalls schwer verletzt wurde ein Polizist. Als ein Demonstrationsteilnehmer eine Knallpetarde gegen ihn warf, erlitt er auf einem Ohr einen totalen Hörverlust.

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