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Polopark darf nicht ausbauen

Die Delegierten der Regionalplanung Winterthur und Umgebung ­weisen die Ausbaupläne im Seuzacher Polopark zurück.

Die Betreiber des Seuzacher Poloparks wollen ihre Anlage ausbauen, müssen diese Pläne nun aber überarbeiten. Die Delegiertenversammlung der Regionalplanung Winterthur und Umgebung (RWU) hat die Vorlage gestern Abend zurückgewiesen. Diese sah vor, vier Grundstücke auf Hettlinger Boden im regionalen Richtplan neu als Erholungs- statt wie bisher als Landwirtschaftsgebiet zu bezeichnen. Dies mit dem Ziel, dereinst den Polopark und die Pferdezucht von dessen Gründer Markus Gräff zu verbinden. Die 40 anwesenden Behördenvertreter wiesen die Vorlage jedoch einstimmig zurück.

Ball liegt jetzt beim Polopark

Damit folgen sie dem Antrag des RWU-Vorstands um Präsident Martin Lüdin, Gemeindepräsident in Zell. Der Vorstand hatte sich gegen die Vorlage ausgesprochen, weil sie der veränderten Ausgangslage nicht gerecht werde: Vergangenen Winter war bekannt geworden, dass der Besitzer des grössten Grundstücks gar nicht zum Verkauf bereit ist.

Der Ball liege nun bei den Betreibern des Poloparks, sagte der Hettlinger Gemeindepräsident Bruno Kräuchi. Sie müssten ihr Vorhaben überarbeiten. Zeigt sich die RWU-Versammlung einverstanden, muss die Zonenänderung gemäss Hettlinger Gemeindeordnung per Urnenabstimmung genehmigt werden.

Gegen die Vorlage waren 13 Einwendungen von rund 50 Mitunterzeichnenden eingegangen. Auch der Gemeinderat Hettlingen als Antragssteller beantragte schliesslich die Rückweisung. Der RWU-Vorstand hielt in seinem Bericht trotz Ablehnung fest, dass er einen Ausbau grundsätzlich als «zweckmässig und im regionalen Interesse» betrachte. jig

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