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Porsche schreibt Rekordgewinn in der Autokrise

Der Sportwagenbauer Porsche hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordergebnis verbucht. 2012 hatte Porsche 143'096 Fahrzeuge ausgeliefert - 22 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Umsatz legte um 27 Prozent auf 13,9 Mrd. Euro zu, der Überschuss stieg auf 1,84 Mrd. Euro nach 1,46 Mrd. Euro im Vorjahr. Am häufigsten verkaufte sich der Geländewagen Cayenne. "2012 war das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Geschichte unseres Unternehmens", sagte Verwaltungsratspräsident Matthias Müller am Freitag.

Trotz Rekordjahr geht die Absatzkrise auf den europäischen Automärkten auch am Sportwagenhersteller Porsche nicht spurlos vorbei. Die seit Mitte vergangenen Jahres ganz zum VW-Konzern gehörende Marke erwirtschaftete im vergangenen Jahr eine deutlich geringere operative Rendite von 17,6 Prozent.

Damit führen die Schwaben zwar die Rendite-Rangliste in der Automobilindustrie mit deutlichem Abstand an. Die Konzernschwester Audi kam 2012 beispielsweise nur auf 11 Prozent. 2011 hatte Porsche allerdings noch eine operative Rendite von 18,7 erwirtschaftet.

Auch Porsche könne sich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung "nicht völlig abkoppeln", sagte Müller. Die Lage auf den Märkten sei im Zuge der Staatsschuldenkrise unsicher. "Ausschliessliche Sparmassnahmen" trieben die Schuldnerländer immer tiefer in die Rezession, warnte Finanzchef Lutz Meschke.

Wegen des schlingernden europäischen Absatzmarktes werde Porsche das Händlernetz in China, Südkorea, Brasilien, Russland und anderen Schwellenländern ausbauen. Für das laufende Jahr sei das Unternehmen "vorsichtig optimistisch": Trotz hoher Aufwendungen für neue Fahrzeugmodelle strebe Porsche ein Ergebnis auf dem sehr hohen Vorjahresniveau an.

(sda)

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