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Portugal erhält nächste Rettungstranche

Portugal erhält zum Erreichen seines Defizitziels von den internationalen Geldgebern einen Aufschub von einem Jahr. Das Land hat die Überprüfung durch die sogenannte Troika aus EU, IWF und EZB bestanden.

Damit kann die nächste Hilfstranche in Höhe von zwei Milliarden Euro aus dem Rettungspaket für das rezessionsgeplagte Land fliessen, wie Finanzminister Vitor Gaspar am Freitag in Lissabon mitteilte. Portugal muss die Maastricht-Schuldenobergrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung nun allerdings erst 2015 einhalten. Dann will Portugal das Haushaltsloch auf 2,5 Prozent verkleinert haben.

Bislang hatten die Kreditgeber das Erreichen der Schuldenobergrenze bereits für 2014 verlangt. Zugleich muss das Land nun bis 2015 dauerhafte Ausgabenkürzungen im Volumen von 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung vornehmen - dies entspricht einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro.

Wegen der schweren Wirtschaftskrise kommt Portugal bei der Sanierung des Haushalts nicht wie geplant voran. Das Land hatte zugesagt, im Gegenzug für das Rettungspaket von 78 Mrd. Euro die Neuverschuldung in diesem Jahr auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken. Nun werden es voraussichtlich 5,5 Prozent werden.

(sda)

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