Zum Hauptinhalt springen

Positionskämpfe und Zittern

Eine Woche nach dem Olympia-Aus beginnt für die Schweizer Eishockeyaner in der Meisterschaft der Schlussspurt.

Ab heute absolvieren die zwölf NLA-Teams ihre letzten drei oder vier Partien. Ausser für die ZSC Lions, die schon als Qualifikationssieger feststehen, gehts für alle noch um etwas. Für die einen um die beste Ausgangslage für die Playoffs, für die andern darum, überhaupt noch unter die ersten acht Teams zu kommen – und für die letzten, sich eventuell für die Playouts noch ein bisschen zu verbessern. Abgerechnet wird wöchentlich. Eine Woche nach dem frühen Ende in Sotschi beginnt der Schlussspurt, in einer weiteren Woche ist er beendet, danach steht für einmal eine Woche Pause vor dem Playoff-Start an. Rein rechnerisch streiten sich noch fünf Teams um vier Playoff-Plätze, praktisch aber sind es nur Genf, Lausanne und Bern, die involviert sind. Ambri fehlen noch zwei Punkte zur Sicherheit, Zug ist kurz vor dem Aus. Meister Bern weist einen Punkt Rückstand auf Lausanne auf. Aber auch den Vorteil, noch vier Partien spielen zu können. Lausanne tritt noch dreimal an, dreimal auswärts. Und kann (oder muss) heute zuschauen, ob mit den Rapperswil-Jona Lakers ein Spielverderber in Bern zugunsten des Aufsteigers spielt. Gerbers Rückkehr Die Kloten Flyers gehören zu jenen Teams, die schon für die Playoffs qualifiziert sind, Rang 3 präsentiert sich als gute Ausgangslage. Die restlichen Partien haben für Trainer Felix Hollenstein das Ziel: gute Vorbereitung für die Playoffs. Dazu gehört, dass zum Beispiel der fünfte Ausländer Josh Hennessy wohl mindestens einen Match spielen wird, dass das mögliche Heimrecht Thema ist, aber dass die Spieler deshalb nicht «verheizt» werden. Und dazu gehört auch, dass Goalie Martin Gerber heute in Genf wieder im Tor steht. Den letzten Match absolvierte der Keeper am 14. Dezember letzten Jahres ebenfalls gegen Genf. Eine Woche später verletzte er sich mit dem Nationalteam in Arosa. «Er hat diese Woche sehr gut trainiert», ist der Coach zufrieden. In den zwei Testspielen vergangene Woche aber stand noch Jonas Müller im Einsatz.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch