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Präsent am Ende der Dienstzeit

Der Stadtrat wird Angehörigen der Armee, des Zivildienstes und des Zivilschutzes künftig zu ihrer Entlassung einen persönlichen Dank ausrichten.

Gemeinderat Thomas Hildebrand (FDP) ist im September aus dem Militärdienst entlassen worden. Dabei ist ihm aufgefallen, dass gewisse Gemeinden einen persönlichen Dank an die entlassenen Wehrpflichtigen ausrichten. Daher wollte er vom Stadtrat wissen, ob dieser künftig auch dazu bereit ist, etwa ein Präsent abzugeben. «Dies ist doch eine gute Gelegenheit, um mit den Bürgern in Kontakt zu treten», begründete Hildebrand seine Interpellation am Donnerstagabend im Rat.

Sicherheitsvorsteherin Salome Wyss (SP) zeigte Verständnis für das Anliegen. So wird der Stadtrat ab 2015 die Wehrpflichtigen mit einem symbolischen Dank verabschieden. Dazu wird auch ein kleines Präsent gehören. «Mit Betonung auf klein», sagte Wyss im Hinblick auf das Sparpaket der Regierung. Früher habe es nach dem «Abrüsten» sogar noch einen separaten städtischen Anlass gegeben. «Daran nahmen offenbar nur wenige teil, dafür wurde umso ausgiebiger gefeiert.»

Besondere Ehre für Zivis

Auch Angehörigen des Zivilschutzes und des Zivildienstes wird künftig ein persönlicher Dank ausgerichtet. «Denn auch sie leisten wertvolle Arbeit und werden nicht mal vom Regierungsrat verabschiedet», sagte Wyss. Gemeinderat Matthias Müller (CVP), Leiter des Zivildienstregionalzen­trums Rüti ZH, freute dies besonders: «Damit sind wir wohl die erste Gemeinde, die auch Zivis für ihren Einsatz einen speziellen Dank ausrichtet.» Seine Schützlinge würden zur Entlassung nur einen Brief mit seiner persönlichen Unterschrift erhalten.

Zwei weitere Interpellationen wird der Stadtrat noch schriftlich beantworten: jene von René Truninger (SVP) betreffend Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde sowie jene von Urs Gut (Grüne) betreffend eine «faire Besoldung der Feuerwehr». fam

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