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Präsidentschaftswahl in Syrien hat begonnen

Unter massiven Sicherheitsbedingungen haben in Syrien die Präsidentenwahlen begonnen. Das Staatsfernsehen zeigte Bilder von Anhängern des Staatschefs Baschar al-Assad. Sie trugen Fotos des Präsidenten bei sich, als sie vor den Wahllokalen auf die Stimmabgabe warteten.

"Ich wähle die Stimme Syriens - Baschar al-Assad", rief ein Wähler. Abgestimmt wird in dem Bürgerkriegsland nur dort, wo die Regierungstruppen die Kontrolle haben. Das sind neben Damaskus und der Küstenregion vor allem die grösseren Städte.

Gegen den Staatschef treten erstmals Kandidaten an - doch die beiden Mitbewerber, der kommunistische Abgeordnete Maher al-Hadschar und Ex-Staatsminister Hassan al-Nuri, sind weitgehend unbekannt und gelten als chancenlos. Prominente Oppositionelle waren faktisch ausgeschlossen, da die meisten von ihnen im Kampf gegen die Regierung stehen oder im Exil leben.

Viele der offiziell rund 15,8 Millionen Wahlberechtigten dürften wenig Möglichkeiten haben, zu einem der 9601 Wahllokale zu gelangen. Nach UNO-Angaben sind mehr als 40 Prozent der gut 22 Millionen Syrer im In- und Ausland auf der Flucht.

(sda)

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