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Preis für Hölls Stück

Der in Biel lebende Deutsche Wolfram Höll bekommt für sein Stück «Und dann» den renommierten, mit 15 000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis. Dies wurde in der Nacht zum Pfingstsonntag bekannt gegeben. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt das Werk vom Verschwinden der Mutter. «Und dann» wurde im Oktober 2013 in Leipzig uraufgeführt.

Das Schauspiel schildert die Tragödie aus der Sicht des sechsjährigen Sohnes. Vieles ist ihm unklar – die Zuschauer müssen sich aus den Mosaiksteinen seiner Mitteilungen selbst ein Bild zusammensetzen. Ist die Mutter gestorben, ist sie aus der Welt der Plattenbauten geflohen? Was kann der Grund für die masslose Trauer des Vaters sein? Verliehen wird der Preis am 22. Juni.

«Wunderwerk»

«Und dann» wurde von der Kritik als «Glanzlicht», «Wunderwerk» und «grossartiges Theater» gefeiert. Höll wurde 1986 in Leipzig geboren. Er studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt, und Theater an der Hochschule der Künste in Bern. Beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ist er als Hörspiel­regisseur und -dramaturg tätig. Höll ist der aktuelle Hausautor des Theaters Basel. Den Publikumspreis gewann das Theaterkollektiv Rimini Protokoll für das Stück «Qualitätskontrolle».

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