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Prinz Charles – ein Schwächling?

Eine neue, unautorisierte Biografie über den britischen Thronfolger Prinz Charles beschreibt einen ambivalenten Mann, der in einem Umfeld voller Intrigen lebt.

Unautorisierte Biografien mit boulevardverdächtigem Inhalt werden meist nicht juristisch angefochten. Diese aber könnte vor Gericht enden. Die US-Journalistin Catherine Mayer hat sich als Chronistin des Lebens des 65-jährigen britischen Thronfolgers Prinz Charles versucht und damit das Königshaus so nachhaltig verärgert, dass es sich rechtliche Schritte überlegt. Bereits am Wochenende waren Ausschnitte aus «Prince Charles: Heart of a King», an die Öffentlichkeit gelangt. Angeblich mussten sowohl Diana als auch Charles erst überredet werden, die Hochzeit 1981 durchzuziehen. Die Autorin zeichnet das Bild eines Mannes, der sich in einer Schlangengrube voller intriganter Höflinge behaupten muss. So soll Charles ein unsicherer Mensch sein, unfähig, mit Kritik umzugehen, und sich deshalb mit Jasagern umgeben. Heikel ist vor allem die Unterstellung, dass die Königin der Meinung sei, dass das Land noch nicht reif sei für die Art der Regierung, die Thronfolger Charles angeblich vorschwebt. Das alles kommentiert der Hof natürlich nicht. Von dort ist nur zu erfahren, dass Queen Elisabeth sich von ihren Hunden trennen will – aus Angst, sie könnte über diese stolpern.

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