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Putin geniesst «seine» Spiele

sotschi. Wladimir Putin holte die Winterspiele in einen Sommerkurort, nun kostet der Kremlchef «sein» Olympia voll aus. Mag auch das IOC enttäuscht sein über das Zuschauerinteresse, einer taucht an den Wettkampfstätten immer wieder auf: Putin ist in So- tschi omnipräsent. «Präsidentenmarathon» nennen russische Medien die Stippvisiten des Staatschefs bereits.

Am Sonntag schaute Putin im Österreich-Haus vorbei, wenig später wohnte er der Goldvorstellung des russischen Eiskunstlaufteams bei. Als Star Jewgeni Pluschenko die erste Goldmedaille für das Gastgeberland gewann, nahm auch Putin auf der Tribüne die Glückwünsche entgegen – als hätte er selbst die Pirouetten gedreht. Das Staatsfernsehen zeigte, wie Fans und Verbandsfunktionäre ihm die Hand schüttelten. Der 61-Jährige quittierte es mit einem kurzen Nicken. Damit der Präsident gratulieren konnte, mussten die Olympiasieger im «Eisberg»-Palast extra ihre Ehrenrunde vor Tausenden von jubelnden Fans abbrechen. «Das ist eine unglaubliche Ehre», schwärmte Mannschaftskapitän Jekaterina Bobrowa vor den TV-Kameras. (si)

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