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Putschversuch bei Sozialkonferenz gescheitert

FDP-Kantonsrätin Gabriela Winkler und Armin Manser, Sozialamtsvorsteher der Stadt Uster, bleiben an der Spitze der Sozialkonferenz des Kantons Zürich. Der Versuch, das Co-Präsidium zu stürzen, scheiterte am Donnerstag an der Jahresversammlung in Winterthur deutlich.

Mit 88 Stimmen sprachen sich die 129 stimmberechtigten Mitglieder der Sozialkonfenrez (Soko) klar für das bisherige Führungsduo aus. Das seit 2010 bestehende Co-Präsidium bleibt damit für ein Jahr im Amt. Danach wird das Präsidium neu bestellt. Die Wahl des Präsidiums hatte im Vorfeld hohe Wellen geworfen. Eine Gruppe von Präsidenten der Bezirkskonferenzen wollte einen Richtungswechsel erzwingen und brachte FDP-Kantonsrätin Linda Camenisch ins Spiel. Die Sozialvorsteherin von Wallisellen brachte es jedoch lediglich auf 34 Stimmen.«Wilde Kandidatin» nicht wiedergewählt Camenisch wurde als zu wenig integrativ bezeichnet. Sie gilt in sozialen Fragen als Hardlinerin. Zu ihren Forderungen gehört etwa die Aufhebung der Rechtsverbindlichkeit der Skos-Richtlinien oder ein faktisches Autoverbot für Bezüger von Sozialhilfe. Nicht mehr im Soko-Vorstand vertreten ist SVP-Kantonsrätin Barbara Steinemann, die im vergangenen Jahr als «wilde Kandidatin» gewählt wurde. Ihr Bezirk Dielsdorf hatte sie nicht als Kandidatin auf die Liste gesetzt. Ein Antrag, sie dennoch zu wählen, wurde mit 65 gegen 53 Stimmen abgelehnt. Die Soko vertritt die Gemeinden in Fragen der Sozialpolitik gegenüber dem Regierungsrat und der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos). Der Vorstand setzt sich aus 13 politischen Vertretern und 7 Fachkräften zusammen.

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