Winterthur

Radice da, Russo bereit

Der FC Winterthur schreitet voran, die Lücken zu schliessen, die auch wegen Verletzungen entstanden sind.

Luca Radice (hier im Spiel vom Samstag gegen den FC United of Manchester) wechselt definitiv von Aarau nach Winterthur.

Luca Radice (hier im Spiel vom Samstag gegen den FC United of Manchester) wechselt definitiv von Aarau nach Winterthur. Bild: Nathalie Guinand

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Die Rückkehr Luca Radices in sein Kader nach zweieinhalb Jahren beim FC Aarau ist definitiv. Der 29-jährige Linksfuss, der in den Planungen des Aarauer Trainers Marco Schällibaum keine Rolle mehr spielte und ablösefrei zu haben war, unterschrieb gestern beim FCW – für ein Jahr mit Option auf ein zweites.

Radice kann mit seiner Vielseitigkeit hilfreich sein, zumal mit Kreso Ljubicic und ­Gianluca D’Angelo gleich zwei zentrale Mittelfeldspieler ausfallen. Überdies zeichnet sich ab, dass der 30-jährige TessinerDaniele Russo der seit geraumer Zeit gesuchte Innenverteidiger sein soll. Der 1,93 m lange Russo spielte drei Jahre lang beim FC St. Gallen, aber der seit vergangenem Herbst dort als Trainer wirkende Deutsche Joe Zinnbauer konnte es offenbar nicht mit dem Tessiner: «Es hat nichts mit seiner Person zu tun, aber es passt einfach nicht», liess Zinnbauer wissen. Es dürfte also so herauskommen: Russo löst seinen noch bis 2017 gültigen Vertrag mit dem FCSG auf und unterschreibt bis Ende Saison beim FCW. In der Challenge League bringt Russo viel Erfahrung mit aus seinen Jahren bei seinem Stammklub Lugano, in Bellinzona und vor ­allem beim FC Chiasso.

Der elfte Neue

Russo wäre bereits der elfte Neue im Kader des FCW, Radice ist der zehnte – und Silvio der neunte. Stürmer Silvio, mit seinen 31 Jahren erfahren wie die beiden andern, wird heute Abend erstmals im Einsatz zu sehen sein, um 19.30 auf dem Flüeli in einem – auf zweimal 35 Minuten verkürzten – letzten Testspiel gegen den FC Tuggen aus der Promotion League.

Schliesslich gibt es noch diese Transfernotiz von der Schützi: Der Abgang des Stürmers Genc Krasniqi (22) zu den Stutt­gar­­ter Kickers dürfte zustande kommen. Die Kickers sind aus der ­­3. Liga in die Regionalliga Südwest abgestiegen.

Erstellt: 20.07.2016, 09:20 Uhr

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