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Raiffeisen plant neue Geschäftsstelle

Zu den vier Banken in Illnau-Effretikon soll sich nun noch eine weitere gesellen: die Raiffeisenbank Oberembrach- Bassersdorf-Wallisellen.

Die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf-Wallisellen expandiert nach Effretikon. Ein Baugesuch zum Ausbau eines bestehenden Gewerbe­lokals in ein Banklokal an der Rikonerstrasse 15 liegt bis 29. Mai öffentlich auf. Geplant ist ein Innenausbau mit einer Schalterhalle, einem Bancomaten und einem Beratungszimmer. Im Obergeschoss sollen zwei Büros und zwei Besprechungszimmer entstehen. Am Äusseren des Gebäudes, in dem heute die Firma für Bodenbeläge Rolf Zbinden domiziliert ist, ändert sich nichts.

Hinzu kommen zwei neue Kundenparkplätze anstelle von zwei Blumenrabatten. Drei heute schon vorhandene Parkplätze bleiben bestehen. Laut Baugesuch investiert die Raiffeisen 1 Million Franken in das Umbauprojekt. Läuft alles nach Plan, beginnen die Bauarbeiten im September und dauern bis Dezember.

Die Bank habe einen langjährigen Mietvertrag abgeschlossen, sagt Rolf Zbinden, Inhaber des Gebäudes. Er selbst verlegt den Verkauf und das Büro seines Geschäfts an den Ort, wo er bereits ein Lager betreibt, an den Ifang. «Ich werde auf keinen Fall schliessen», sagt er. Bis auf Weiteres bleibe dieses bestehen. Kunden werde er allerdings nur noch auf Voranmeldung bedienen. Zbinden bleibt auch im zweiten Obergeschoss der zukünftigen Bankfiliale wohnhaft, wie er sagt.

Stadtpräsident Ueli Müller freut sich über den Zuzug: «Ich begrüsse es, dass eine Bank nach Effretikon zieht, die eine Genossenschaft ist», sagt er. Neben UBS, Credit Suisse, ZKB und Clientis wäre das bereits die fünfte Bank in der Stadt. «Es muss sich für die Raiffeisen wohl lohnen, sich bei uns niederzulassen», sagt er. Witzig sei, dass die im Unterland domizilierte Bank nun nach Effretikon komme.

In der Tat hat die ursprünglich 1932 in Oberembrach als Darlehenskasse gegründete Bank ihren Geschäftskreis gemäss einem Porträt auf ihrer Internetseite laufend erweitert. 1997 kamen die Gemeinden Nürensdorf, Brütten und Bas­sersdorf hinzu. Im gleichen Jahr eröffnete die zweite Geschäftsstelle an der Klotenerstrasse in Bassersdorf ihre Tore. Im Jahr 2000 schlossen sich Lind­au, Wangen-Brüttisellen, Dietlikon und Wallisellen an. Und 2001 eröffnete die dritte Geschäftsstelle an der Bahnhofstrasse in Wallisellen.

Per Ende 2012 beschäftigte die Raiffeisenbank Oberembrach-Bassersdorf-Wallisellen 29 Mitarbeiter (inklusive eines Lernenden). Die Bilanzsumme stieg von 100 Millionen Franken (1999) auf über 600 Millionen Franken an. Jede Raiffeisenbank ist eine selbstständige Genossenschaft. Zum Umbauprojekt wollte sich die Bank auf Anfrage nicht äussern. «Wir sind noch in den Vorabklärungen», sagt Bankleiter Hermann Fässler.

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