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Red Ants wie gehabt

Obwohl die Red Ants mehrheitlich in Ballbesitz waren, ging auch die Auswärtspartie gegen Skorpion Emmental verloren. Nach der 3:7-Niederlage bestehen kaum noch Chancen auf die Playoffs.

Als die Red Ants Ende November des letzten Jahres bei Skorpion Emmental 6:2 gewannen, schien sich das Blatt zu wenden und eine Playoff-Qualifikation doch noch möglich zu werden. Doch während die Emmentalerinnen die Lehren aus der Niederlage zogen und sechs der sieben folgenden Partien gewannen, verloren die Red Ants fünf davon.

Mit dem 3:7 gegen Skorpion ist der Playoff-Zug wohl endgültig abgefahren, auch wenn die auf Rang 4 liegenden Wizards ebenfalls erneut tauchten. «Die Chancen auf die Playoffs sind gleich null», gibt auch Red-Ants-Trainerin Kati Eteläpää zu. «Dennoch ist es für uns wichtig, den Kopf oben zu halten. Es kommen noch vier Partien.» Sie will die Saison trotz weiterhin sieben Punkten Rückstand auf die Wizards noch nicht abschreiben. Jubel gab es dafür auf der Gegenseite – Skorpion, erst letzte Saison in die NLA aufgestiegen, hat die Playoff-Qualifikation bereits auf sicher.

Kaltenrieders Debüt

Auf Winterthurer Seite gab es eigentlich nur einen Grund zur Freude: Nach langen Monaten des Wartens gab Stürmerin Rahel Kaltenrieder nach ihrem Kreuzbandriss endlich ihr Debüt im Dress der Red Ants. Es verlief zufriedenstellend und vor allem schmerzfrei.

Hektik und Fehler

Die Winterthurerinnen zeigten in Zollbrück eine für diese Saison typische Leistung. Nach gutem Beginn mit viel Ballbesitz stand es nach drei Chancen des Gegners 3:0. Wie so oft fehlte es schlicht an der Konsequenz vor beiden Toren, Ballbesitz alleine bringt nichts Zählbares auf die Anzeigetafel. Dass die einzige Unterzahlsi­tua­tion des ganzen Spiels mit einem Weitschusstreffer bestraft wurde, war auch keine Premiere – und nachdem durch Margrit Scheidegger und Céline Chalverat im Mitteldrittel dennoch der Anschluss wieder hergestellt war, wurden die Red Ants im Schlussdrittel zu hektisch. «Die Tore zum 4:2 und 5:2 haben wir den Bernerinnen perfekt vorbereitet», beschrieb Eteläpää die haarsträubenden Fehler ihrer Verteidigerinnen.

Weitere Fehler führten fast im Minutentakt zu gefährlichen Kontern. So halfen auch ein Time-out und das 5:3 durch Jael Koller nichts mehr – in den Schlussminuten stach der Skorpion noch zweimal zu. So kam die beste Kunde des Tages aus der Zentralschweiz, wo Zug United eine Führung gegen Piranha Chur nicht über die Runden brachte. So beträgt wenigstens der Vorsprung auf die Playout-Ränge weiterhin acht Punkte. dk

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