Zum Hauptinhalt springen

Referenzzinssatz bleibt bei 2 Prozent

Bern?Die Mietzinse bleiben in der Schweiz weiterhin stabil. Der hypothekarische Referenzzinssatz verharrt auf dem Niveau von 2,0 Prozent.

In der Schweiz ist der hypothekarische Referenzzinssatz zwar gesunken, bleibt aber aufgerundet auf dem rekordtiefen Niveau von 2,0 Prozent, wie aus einer Mitteilung des Bundesamtes für Wohnungswesen von gestern hervorgeht. Der Durchschnittszinssatz, der mit Stichtag 31.März 2014 ermittelt wurde, ist gegenüber dem Vorquartal von 2,02 Prozent auf 1,98 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz beträgt kaufmännisch gerundet aber weiterhin 2,0 Prozent. Er bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet.

Gleich wie im Vorquartal

Da sich der Referenzzinssatz im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe vor drei Monaten kein neuer Anspruch für Mietzinssenkungen oder Mietzinserhöhungen. Falls der Mietzins im einzelnen Mietverhältnis jedoch nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 2,0 Prozent basiert, besteht ein Anspruch auf Mietzinssenkung, der sich auf eine vorher entstandene Reduktion des Referenzzinssatzes stützt. Die Vermieter können jedoch aufgelaufene Kostenänderungen wie die Teuerung im Umfang von 40 Prozent oder Erhöhungen von Unterhaltskosten im Einzelfall mit der geforderten Mietzinssenkung verrechnen. Der Referenzzinssatz stützt sich auf den vierteljährlich erhobenen volumengewichteten Durchschnittszinssatz der inländischen Hypothekarforderungen.

Wenige Mietzinssenkungen

Laut dem Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverband haben sich die Kapitalkosten für die Eigentümer in den letzten sechs Jahren fast halbiert. Demgegenüber sei der Mietpreisindex im gleichen Zeitraum um 8 Prozent gestiegen. Nur ein kleiner Teil der Mieterschaft sei in den Genuss von Mietzinssenkungen gekommen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch