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Reise ans andere Ende der Welt

Auf der Bühne standen ein ausgestopftes Schnabeltier, ein ebensolches Wallaby (das ist ein kleines Känguru) und ein Koala-Bär aus Plüsch. Richtig, alt Finanzvorsteherin Verena Gick reist bald nach Australien. In acht Tagen geht es los zu einer über fünfwöchigen Tour durch den Kontinent auf der anderen Seite der Erdkugel. Gestern verabschiedete sich die FDP mit einer Feier von der Politikerin, die zehn Jahre Mitglied der Stadtregierung war. Die Bühne australisch ausstaffiert und den ganzen Anlass im Festsaal an der Liebestrasse organisiert hatte alt Gemeinderatspräsidentin Ruth Werren, die in der FDP für das «Ressort Sonderaufgaben» zuständig ist. Unter den gut 200 Gästen befanden sich unter anderem Nationalrat Markus Hutter, Unternehmer Truls Toggenburger, FDP-Urgestein Peter Arbenz oder Kantonalparteipräsident Beat Walti. Auch aus anderen Parteien waren einige Politikerinnen und Politiker vertreten, so etwa EVP-Nationalrätin Maja Ingold oder SVP-Gemeinderatspräsident Josef Lisibach. Auch der ehemalige SP-Stadtpräsident Ernst Wohlwend war da (der mit seiner Frau Kathrin Bänziger übrigens heute in die Ferien in die Toscana verreist), ebenso wie der jetzige Stadtpräsident Michael Künzle und der vollzählige amtierende Stadtrat. Als erster Redner lobte der Winterthurer FDP-Präsident Dieter Kläy, Gick habe das Spannungsfeld zwischen Partei und Exekutivamt immer gut ausgehalten. FDP-Regierungsrätin Ursula Gut – im Moment mit der BVK-Affäre beschäftigt – erklärte, dieses Fest sei für sie der «mit Abstand schönster Anlass der Woche». Alt FDP-Stadtpräsident Martin Haas verglich die Arbeit Gicks mit jener des Sisyphus. Und Martin Vollenwyder überbrachte zusammen mit Andres Türler die besten Wünsche des Zürcher Stadtrats. Er sagte, Gick habe nach demselben Credo politisiert wie er: «Finanzen sind nicht alles, aber ohne Finanzen ist alles nichts.» (bä)

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