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Rekordverdächtige Temperaturen in höheren Lagen

Petrus hat der Schweiz ein goldenes Herbstwochenende beschert. Der Jahreszeit entsprechend, bildeten sich in der Nacht über dem Mittelland zwar Nebelfelder. Diese lösten sich aber mehrheitlich wieder auf. Besonders in höheren Lagen war es tagsüber sehr warm.

Laut Claudia Stocker von SF Meteo zeigte das Thermometer beispielsweise in Ulrichen im Kanton Wallis 22,2 Grad an. Davos meldete am Sonntag 20,7 Grad. "Das ist für die zweite Oktoberhälfte rekordverdächtig", sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Auch in der übrigen Schweiz war es sowohl am Samstag als auch am Sonntag sonnig und mild. Verbreitet wurden 18 bis 20 Grad gemessen. Die Nullgradgrenze lag bei rund 4000 Metern.

Der Wetterdienst MeteoNews meldete am Sonntag gar Temperaturen von weit über 20 Grad: So war es in Chur 23,1 Grad warm, in Visp kletterte das Quecksilber auf 22,8 Grad, und in Thun stiegen die Temperaturen auf 22,2 Grad.

Gemäss MeteoSchweiz lag die Schweiz am Wochenende zwischen einer flachen Tiefdruckrinne über Westeuropa und einem kräftigen Hochdruckgebiet mit Zentrum über Russland. Mit einer mässigen südlichen Höhenströmung gelangte deshalb sehr milde und trockene Luft nordafrikanischen Ursprungs in die Schweiz.

Und weiterhin ist kein Ende der Schönwetterlage in Sicht. "Obenaus bleibt es schön, am Dienstag ist es sogar wolkenlos", sagte Stocker von SF Meteo. Ab Mitte Woche stelle sich dann aber eine typische Hochnebelsituation ein. Gemäss MeteoNews wird es dann im Mittelland wohl nur noch zwischen 12 und 17 Grad warm.

Die zu Ende gegangene Woche war geprägt von hohen Temperaturen. Der Südföhn bescherte am Freitag einigen Teilen der Schweiz die höchsten Oktobertemperaturen seit Messbeginn.

(sda)

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