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Roger Federer wurde «ausquartiert»

Für seine Partie gegen den Slowenen Blaz Kavcic (heute ab 7 Uhr Schweizer Zeit) muss Roger Federer auf ungewohntes Terrain wechseln: Der Match findet in der Hisense-Arena statt, der zweitgrössten Arena im Melbourne Park. Seit dem Sieg gegen den Amerikaner Jeff Morrison in der 2. Runde 2004 hat Federer, der seither in Down Under immer mindestens die Halbfinals erreicht hat, 63 Partien in Folge auf dem Centre-Court, der Rod-Laver-Arena, bestritten.

Gestern nützte Federer den Tag für eine weitere Trainingssession mit Stefan Edberg, derweil die Topfavoriten Novak Djokovic und Serena Williams zu klaren Siegen kamen. Titelverteidiger Djokovic siegte gegen Argentinier Leonardo Meyer in 1:47 Stunden 6:0, 6:4, 6:4 und kam zu seinem 26. Sieg in Folge.

Ähnlich souverän wie Djokovic erledigte Serena Williams ihre Aufgabe. Die 32-jährige Amerikanerin, die in Australien ihren 18. Grand-Slam-Titel anstrebt und damit mit Chris Evert und Martina Navratilova gleichziehen könnte, siegte gegen Vesna Dolonc 6:1, 6:2. «Asse schlagen und viele direkte Punkte machen» lautete das Rezept der Weltranglistenersten, um so schnell wie möglich der Hitze zu entkommen. Auch am Mittwoch stieg das Thermometer in der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Victoria auf über 40 Grad Celsius an.

Mit der Hitze nicht zurecht kam Sabine Lisicki (WTA 15). Die 24-Jährige aus Berlin verlor gegen die Rumänin Monica Niculescu 6:2, 2:6, 2:6. «Irgendwann ist es einfach zu heiss, um Leistungssport zu betreiben», sagte die Wimbledon-Finalistin. Die Zusammenarbeit mit Martina Hingis trug zumindest am ersten Turnier noch keine Früchte. Über eine weitere gemeinsame Zukunft der beiden entscheiden Gespräche in den nächsten Tagen. «Ich würde gerne mit ihr weitermachen. Sie hat mir geholfen, und wir hatten Spass zusammen», sagte Lisicki.

Rafters Rückkehr

Sportlich war es nicht gerade berauschend, aber das Interesse war gross: Pat Rafter, immerhin schon 41 Jahre alt, trat zusammen mit Lleyton Hewitt im Doppel an. Rafter, zweifacher Gewinner des US Open, absolvierte zum ersten Mal seit neun Jahren wieder ein Doppel, schon elf Jahre ist es her, seit er seine Einzelkarriere beendet hat. Rafter/Hewitt lockten immerhin 7000 Zuschauer an. Sogar Roger Federer nahm sich Zeit, die zwei am TV zu verfolgen. Sie unterlagen aber dem Duo Butorac/Klaasen (USA/SA) 4:6, 5:7. Goran Ivanisevic, 2001 Bezwinger von Rafter im Wimbledon-Final, urteilte so: «Rafter war nicht nur schlecht, er war sogar extrem schlecht.» (si/red)

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