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Rolf Bracks erstes Aufgebot

winterthur. Der neue Handball-Nationaltrainer Rolf Brack hat für seinen Einstand am Yellow-Cup vom 27. bis 29. Dezember in der Eulachhalle 18 Spieler aufgeboten. Am Vierländerturnier, an dem die Schweiz auf Russland, Ägypten und Weissrussland trifft, geben zwei Spieler ihr Debüt: der ehemalige Junioren-Internationale Sergio Muggli (20) von den Kadetten Schaffhausen und Goss­aus Kreisläufer Benjamin Geisser (23), der aktuelle Top­sko­rer der NLA.

Es fehlen Regisseur Andy Schmid, der pausieren will, sowie aus beruflichen Gründen der abwehrstarke Daniel Fellmann. Ob Manuel Liniger und Alen Milosevic in allen drei Partien zum Einsatz kommen werden, ist fraglich: In der Bundesliga steht am 26. Dezember eine Runde an, sie reisen erst kurzfristig nach Winterthur. Mit Pascal Vernier, Nicolas Raemy, Kevin Jud, Marvin Lier, Sergio Muggli, Fabio Baviera und Nikola Portner stehen gleich sieben Spieler des U21-Nationalteams, das an der WM Platz 7 belegte, im Kader. Neben Jud und Lier sind von Pfadi auch Marcel Hess, Michal Svajlen und Stefan Freivogel aufgeboten. Als Bracks Assistenten amten die beiden Pfadi-Trainer Petr Hrachovec und Adrian Brüngger.

Probleme in Balingen

Der Yellow-Cup steht im Zeichen der Vorbereitung auf die WM-Qualifikation Anfang Januar. Rolf Brack, der in Winterthur erstmals mit seinem neuen Team arbeiten kann, wird das Kader im Hinblick auf die WM-Qualifikation um zwei Spieler reduzieren. Der 60-jährige Deutsche selbst erlebt momentan bei seinem Klub, dem HBW Balingen-Weilstetten, für den er noch bis Ende Saison unter Vertrag steht, eine schwierige Zeit. In der Bundesliga befindet sich Balingen auf dem drittletzten Platz und in bedrohlicher Lage, im deutschen Cup ist man am Mittwoch bei der HSG Wetzlar im Achtelfinal ausgeschieden. Wie üblich wird in solcher Lage auch die Trainerfrage gestellt. (red)

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