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Rosenberg weitet Kindergrabfeld aus

Die Stadt plant Grabfelder und eine Gedenkstätte für Früh- und Totgeburten. Eltern erhalten damit mehr Entscheidungsfreiheiten bei der Bestattung ihres tot geborenen Kindes.

Auf dem Friedhof Rosenberg in Winterthur sollen Gräber für tot geborene Kinder gebaut werden. Das Projekt beinhaltet ein 500 Quadratmeter grosses Grabfeld mit einer Gedenkstätte. «Die Gräber für tot geborene Kinder werden dort gebaut, wo das Kindergrabfeld liegt», sagt Christian Wieland, Leiter der Stadtgärtnerei. Im Frühling 2013 soll der Kreditantrag für das Bauvorhaben dem Gemeinderat vorgelegt werden. Bereits im dar­auffolgenden Herbst will die Stadtgärtnerei mit dem Bau beginnen. Das Grabfeld soll voraussichtlich 2014 fertiggestellt werden. Ein Kostenvoranschlag liegt noch nicht vor. Bedürfnis vorhanden Mit dem Bauvorhaben reagiert die Stadt auf eine Schriftliche Anfrage aus dem Jahr 2008. Damals forderte der ehemalige SP-Gemeinderat David Hauser die Einrichtung eines Gemeinschaftsgrabes für tot geborene Kinder. Grund für sein Anliegen war, dass Fehl- und Totgeburten nur auf expliziten Wunsch der Eltern mit Namen und in einem eigenen Grab beigesetzt werden konnten. Ergriffen die Eltern nicht die Initiative, wurde der Fötus ohne ihr Wissen zusammen mit Operationsabfällen kremiert und in einem Gemeinschaftsgrab beerdigt. Die Friedhofsverwaltung hat auf das Anliegen reagiert und führt seit 2010 zweimal jährlich Beisetzungen für die tot geborenen Kinder durch. Die Föten werden in einem provisorischen Grabfeld bestattet. Künftig sollen auch Fehlgeburten eine Grabstätte erhalten

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