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Rücklaufquoten: Damen sind wählerischer als Herren

Mit Zalando erlebte auch der Begriff der Rücklaufquote in den Medien Hochkonjunktur. Schuld daran war Zalandos Schweigen dar­über und über die Geschäftszahlen, was die Gerüchteküche anheizte. So sollen Zalandos Kunden angeblich 70 Prozent der bestellten Waren retournieren, wurde behauptet und daraus gefolgert, dass Zalando ein Verlustgeschäft ist. «Alles falsch», sagt dazu ein Fachmann. Laut Patrick Kessler, dem Präsidenten des Verbands des Schweizerischen Versandhandels, kommt es nicht allein auf die Rücklaufquote an, sondern auf deren Verhältnis mit der Marge. So sei allgemein bekannt und durch Studien bestätigt, dass Kundinnen eher Waren zurücksenden als Kunden. Ebenfalls höher sei die Rücklaufquote bei hochpreisigen und trendigen Kleidern. Bei all diesen Artikeln und Segmenten seien jedoch auch die Margen höher. In den meisten Fällen sei eine Rücklaufquote von 50 Prozent normal und finanziell auch durchaus verkraftbar. (jl)

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