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Rückschlag nach dem Cup

winterthur. Drei Tage nach dem 25:14-Sieg im Cup-Viertel­final gegen Rotweiss Thun unterlag Yellow dem gleichen Gegner in der NLA 22:24 (14:12).

Mit dieser Heimniederlage dürften die Winterthurerinnen die letzte Chance verpasst haben, sich den in den letzten vier Jahren stets erreichten 4. Rang auch in der laufenden Saison zu sichern. Dabei knüpfte das von Ferenc Zsolt Panczel – statt von Sandro Bou – und wieder von Assistenztrainerin Elena Shevchenko gecoachte Team vorerst nahtlos an die gute Leistung vom Mittwoch an. Dies, obwohl der verletzungsbedingte Ausfall von Ria Jugovic – sie hatte sich im Cup an der Hüfte verletzt – Umstellungen erforderte.

Andrea Redli begann so auf halblinks, die rechte Aufbauerposition teilten sich bis zur Pause Jacqueline Toifl und Denise Schwaiger. Die Winterthurerinnen spielten, geführt von Bernadette Amstutz, vorerst keck und voller Selbstvertrauen auf, führten nach sieben Minuten 5:2 und nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger (7:7) in der 26. Minute 12:8. Während Redli weniger als Schützin auftrat, sondern sich vielmehr als Passgeberin auf Kreisläuferin Flavia Kashani profilierte, überzeugte bei Yellow neben einer spielfreudigen Amstutz auch Linksaussen Leandra Kellerhals mit ihrer seit Langem besten Leistung. Allerdings verpassten es die Winterthurerinnen, trotz zwei Toren Kamilla Hvid Andersens kurz vor dem Pausenpfiff deutlicher vorzulegen.

Eine harte Zweiminutenstrafe gegen Kashani leitete kurz nach dem Wiederbeginn den Umschwung ein. Aus einer 15:12-Führung wurde innert sechs ­Minuten ein 15:17-Rückstand. Vorne funktionierte nicht mehr allzu viel.

Defensiv kein Mittel gefunden

Erstaunlicherweise blieb Kellerhals nach der Pause auf der Bank. Redli, die am Mittwoch noch mit acht Toren auf der rechten Rückraumseite überzeugt hatte, blieb auf halblinks, obwohl sie gegen die beste Thunerin, Helen Moser, weitgehend wirkungslos blieb. Entscheidend war aber, dass in der Defensive kein Mittel gefunden wurde, Kreisläuferin Moser zu neutralisieren. Die neunfache Torschützin blieb stets anspielbar und ein Gefahrenherd. Schlecht agierte Yellow zudem in Phasen numerischer Überlegenheit. So erhöhte der DHB Rotweiss Thun fünf Minuten vor Schluss in Unterzahl von 21:20 auf 23:20 und überstand auch danach eine Zeitstrafe unbeschadet. (gs)

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