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Rund 70'000 Personen besuchen am Tag der offenen Tür das CERN

Das Forschungsinstitut CERN bei Genf hat erstmals seit der Inbetriebnahme des grossen Teilchenbeschleunigers (LHC) im Oktober 2008 seine Türen für Besucher geöffnet. Rund 70'000 Personen liessen sich dies am Wochenende nicht entgehen.

"Am Samstag haben wir rund 30'000 Gäste registriert, und am Sonntag waren es mindestens noch einmal so viele", sagte Arnaud Marsollier, Pressesprecher des CERN, am späten Sonntagnachmittag. Insgesamt hätten rund 70'000 Personen das CERN besichtigt.

Mehr als 20'000 von ihnen konnten den unterirdischen, fast 27 Kilometer langen Tunnel des Teilchenbeschleunigers besichtigen. Der Zugang musste aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Die restlichen Besucher erhielten einen Einblick in die Labors und Werkstätten der Forscher.

Der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt ist seit letztem Februar ausser Betrieb. Er wird für einen Versuch mit deutlich höherer Energiezufuhr vorbereitet. Während 18 Monaten werden 1695 Verbindungen zwischen den Magneten des Teilchenbeschleunigers geöffnet und ihre Isolation verstärkt.

Nach den Arbeiten soll der Beschleuniger 2015 wieder hochgefahren werden. Dann will man nicht nur die Entdeckung des Higgs-Teilchens vom Juli 2012 bestätigen. Die Forscher erhoffen sich auch einen Quantensprung in der Erforschung von supersymmetrischen Teilchen und Dunkler Materie.

(sda)

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