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Rychenberg macht den Sack zu

Rychenberg steht zum elften Mal in den letzten 13 Jahren in den NLAPlayoffs. Den dafür noch nötigen Sieg holten sich die Winterthurer mit einem 12:5 auswärts gegen den direkten Konkurrenten Thun.

Der HCR startete gut, bestimmte das Geschehen und hatte den kampfstarken Gegner jederzeit im Griff. «Wir wollten geduldig und ruhig spielen», erläuterte Jonas Grunder, der den beruflich und privat abwesenden Rolf Kern für einmal als Chefcoach vertrat. «Wir waren überzeugt, dass wir gewinnen würden, wenn wir die dummen Fehler auf ein Minimum beschränken könnten.» Nach rund zehn Minuten waren die Vorsätze aber wie weggeblasen und Thun nutzte das nun zelebrierte «Hawaii-Unihockey» dazu, um mit einem Doublette in der 16. Minute mit 2:0 und später mit 3:1 in Führung zu gehen.

Doch der HCR fand den Weg zurück. Obwohl die Schwächephase bis zum Ende des Drittels anhielt, konnte er mit einem salomonischen 3:3 in die erste Pause gehen. «Es war wichtig», gestand Grunder, «dass wir ohne Rückstand ins zweite Drittel gehen konnten.» Und nachdem der Coach in der Garderobe nochmals zu Geduld und Ruhe gemahnt hatte, hielt die alte Überlegenheit wieder Einzug. Nun fielen auch die Tore. Mikko Hautaniemi, Michel Schwerzmann, Niklas Niiranen und Niklaus Gassmann sorgten bis zur 29. Minute für ein beruhigendes 7:3.

Dass sie im Cup gegen denselben Gegner ebenfalls mit vier Toren voran gelegen waren und noch eingebrochen waren, liess die Winterthurer diesmal die Kon­zen­tra­tion hoch halten. Dadurch konnten sie das Geschehen kontrollieren. Erst nachdem der «Mist» nach der dritten Doublette zum 11:3 nach 44 Minute endgültig geführt war, liessen sie die Zügel noch etwas schleifen.

Geduld war zielführend

Grunder zeigte sich erfreut von der Darbietung seiner Mannschaft: «Sie hat die Vergangenheit, sprich das Ausscheiden gegen diesen Gegner im Cup, ­abgestreift und meine Vorgaben während fünfzig Minuten gut umgesetzt.» Dank einem geduldigen Auftritt konnte sie ihre spielerischen Vorteile nutzen.

Dank dem neunten Sieg quali­fizierte sich der HCR als achtes und letztes Team zwei Runden vor Schluss für die Playoffs. «Wir sind erleichtert und besitzen nun etwas mehr taktischen Spielraum», ist Grunder überzeugt, fügt aber hinzu: «Egal wo wir stehen, wir müssen jedes Spiel nehmen, als sei es eminent wichtig.» Nach derzeitigem Tabellenstand wartet im Viertelfinal wieder einmal der SV Wiler-Ersigen auf die Winterthurer. rab

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