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Rychenberg verliert in Chur in der Verlängerung

Chur. Zum dritten Mal in Folge verliert der HC Rychenberg mit einem Tor Differenz, diesmal auswärts mit 7:8 nach Verlängerung gegen Chur.

Zum dritten Mal in Folge nach dem 4:5 gegen Serienmeister Wiler-Ersigen und dem 5:6 gegen Titelverteidiger Alligator Malans resultierte für den HC Rychenberg in der Unihockey-NLA eine Niederlage mit einem Tor Differenz. «Wir könnten endlich wieder einmal gewinnen», erläutert Trainer Rolf Kern den entscheidenden Makel. «Wir sind seit fünf Runden immer im Spiel, sollten aber mal in den Phasen, in denen es dar­auf ankommt, den Sack zumachen.» Beim 7:8 in Chur gab es wenigstens einen Punkt für das Erreichen der Verlängerung. Da aber Kantonsrivale Uster gleichzeitig im Kellerduell gegen Mittelland deren drei holte, verhinderte dies nicht, dass Rychenberg in der neunten Runde auf den neunten Rang und damit unter den Strich rutschte.

In die Verlängerung gerettet

Beide Mannschaften glänzten entschieden öfter im Angriff, als dass sie sich der sorgfältigen Arbeit vor dem eigenen Tor gewidmet hätten. Im Falle Rychenbergs überraschte dies, schliesslich hatte es in den vorangegangenen acht Runden die zweitwenigsten Gegentore zugelassen. Kern hatte anderes erwartet: «Während des ganzen Spiels agierten wir zu wenig aggressiv. Und weil uns auch noch Flüchtigkeitsfehler unterliefen, liessen wir zu einfache Gegentore zu.» Von einer Ausnahme abgesehen, nach Johannes Hartmanns 3:2 in der 14. Minute, musste Rychenberg immer einem Rückstand hinterherhecheln, liess sich aber nicht abschütteln. Top­sko­rer Moritz Schaub verkürzte in der 48. Minute per Penalty auf 6:7, traf wenig später nur die Latte und scheiterte in der 56. Minute bei seinem zweiten Strafstoss. Der in der Luft liegende Ausgleich fiel ziemlich genau eine Minute später: Marc Huber rettete sein Team in doppelter Überzahl in die Verlängerung. In dieser dauerte es knapp dreieinhalb Minuten, ehe der Internationale Jan Binggeli für die Bündner den Bonuspunkt einfuhr.

In Chur wurde offensichtlich, wie ausgeglichen die Meisterschaft zurzeit ist. «Wir können jeden Gegner schlagen», betont Kern. «Wir können aber auch gegen jeden verlieren.» Nur einmal befand sich sein Team in den bisherigen neun Runden auf verlorenem Posten, Anfang Oktober beim 3:9 gegen Leader Langnau. In den übrigen acht Partien besassen die Winterthurer stets aussichtsreiche Erfolgschancen. Dass es bislang bei drei Siegen blieb, ist die aktuelle Rychenberger Krux. (rab)

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