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S. S. k. v. oder Die Zukunft des Films

Kurz muss vieles an den Kurzfilmtagen Winterthur sein. Für die Werbung werden sogar auch recht unlange Wörter auf den Punkt gebracht: «S. S. k. v.» heisst hier ausgedeutscht: «Schauen Sie kurz vorbei.» Schauen, was sich in der Welt des Kurzfilms so tut, ist bis zum Sonntagabend möglich, so lange dauert noch das Festival. Für alle hat es da etwas im Programm: vom Kino Balkan über den Internationalen und Schweizer Wettbewerb bis hin zu den Sonderschauen – hier kann auch die Liebe richtig wehtun, wie in der Nocturne «Love hurts» am Samstag. Aber vor allem geht es um die Zukunft des Kurzfilms. Reto Bühler, der künstlerische Leiter des Festivals, hat fünf Spezialisten eingeladen, ihre Visionen einer möglichen Entwicklung des Genres anhand eines Beispielfilms vorzustellen. Jukka-Pekka Laakso vom Tampere Film Festival sagt: «Die Zukunft ist leuchtend» und zeigt «La gran carrera». Laurence Reymond (Quinzaine des Réalisateurs, Cannes) hat «Porcos Raivosos» mitgebracht – die Zukunft ist hybrid. Peter von Hood (International Film Festival Rotterdam) setzt auf das Politische – sein Lieblingstitel «De Bunker – Het Wennen – Het Wachten – Het Licht». So geht das in Sachen Zukunft immer weiter bis Lars Hennik Gass. Der Leiter der Kurzfilmtage Oberhausen sagt einfach, dass die Zukunft ähnlich unfassbar bleiben soll wie der schöne Film von Michel Klöfkorn mit dem noch schöneren Titel «Ich fahre mit dem Fahrrad in einer halben Stunde an den Rand der Atmosphäre». Kurz: I.f.m.d. F.i.e.h.S.a.d.R.d.A. (bu) www.kurzfilmtage.ch

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