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Saisonende für Smash

winterthur. Der VC Smash Winterthur muss nach der zweiten Niederlage gegen den VBC Buochs den Traum vom Aufstieg in die NLB begraben.

Wegen der 0:3-Niederlage im Hinspiel von letzter Woche standen die Winterthurer im Rückspiel von Beginn weg unter Druck: Um im Aufstiegsrennen doch noch weiterzukommen, hätten sie nicht nur keinen Satz abgeben, sondern dem Gegner auch nur maximal 60 Punkte zugestehen dürfen.

Sie starteten denn auch furios in die Partie, machten viel Druck am Service und kamen endlich zu einfachen Blockpunkten. Schnell konnten sie sich deutlich absetzen und lagen 16:10 in Führung. Dann allerdings hatten sie plötzlich einen Hänger, und der hart erar­bei­te­te Vorsprung schmolz in nur einer ­Serie der Gegner dahin. Zum Satzende mussten die Winterthurer sogar noch Satzbälle (respektive Matchbälle) abwehren, konnten das vorzeitige Ende aber souverän hinausschieben.

Im zweiten Satz erwischte Buochs den besseren Start. Smash machte einfache Fehler, haderte mit sich selbst und liess die Nidwaldner bereits zu ­Beginn vorentscheidend davonziehen. Zum Schluss des Satzes zeigten die Gäste zum ersten Mal Nerven, doch die Winterthurer wussten keinen Profit dar­aus zu ziehen. Mit drei Servicefehlern in Folge liessen sie ihre Aufstiegsträume gleich selber platzen. So wurden die restlichen drei Sätze nur noch pro forma gespielt. Smash verlor das Spiel 28:26, 22:25, 26:24, 22:25, 13:15.

Coach Alex Weng resümierte: «Wir haben unsere Ambitionen nicht heute verspielt. In der ganzen Serie haben wir zu viele Chancen ausgelassen und uns so das Leben selber zu schwer gemacht. Buochs ist der verdiente Sieger. Wir können mit unserer Saison trotzdem zufrieden sein.» Für die nächste Saison zeichnen sich keine allzu grossen Veränderungen ab. Wahrscheinlich wird der Kern des Teams zusammenbleiben – und einiges eingespielter als dieses Jahr den Aufstieg nochmals anvisieren. (slü)

Smash: Schatzmann, Castro, Schmid, Mäder, Walser, Lüthi, Schurter, Stamm, Bölsterli, Arndt, Krist, Günalp

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