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schaibu

Übersetzungschaos

Weil Tschechiens Eishockey-Nationaltrainer Alois Hadamczik an der Pressekonferenz nach dem 0:1 gegen die Schweiz nur tschechisch und nicht in der Eishockey-Amtssprache englisch sprechen wollte, ergab sich ein Chaos. Seine Aussagen wurden via Kopfhörer ins Russische, dann vom Russischen ins Englische und schliesslich vom Englischen ins Deutsche und Französische übersetzt. Am Schluss blieben von den ausführlichen Statements nur kleine Happen übrig. Und weil in der Zwischenzeit längst die nächste Frage gestellt und beantwortet war, war die Verwirrung perfekt. Nach der Medienkonferenz plauderte Hadamczik mit Simp­son in fliessendem Englisch.

Rasur wegen Gasparin

Mit ihrer Silbermedaille zwang Selina Gasparin den Schweizer Biathlon-Pressesprecher Christian Manzoni zum Einkaufen. Bei einer Wette ausgemacht war, dass Manzonis Bart fällt, wenn die älteste der Gasparin-Schwestern Edelmetall gewinnt. «So sehr ich es auch gehofft hatte: Damit habe ich nicht gerechnet und deshalb auch kein Rasierzeug eingepackt.»

Jacobellis’ Kartoffelstock

Die olympische Leidenszeit hat für Lindsey Jacobellis kein Ende. Die US-Snowboardcrosserin, in Weltcup und WM jeweils kaum zu schlagen, erlebte ein erneutes Debakel. 2006 schenkte sie der Schweizerin Tanja Frieden wegen eines missratenen Tricks beim letzten Sprung den Olympiasieg, 2010 in Vancouver driftete sie im Halbfinal fahrlässig ab. Diesmal unterlief der ungefährdeten Leaderin im weichen Schnee ein Fahrfehler. «Es fühlte sich an, als wäre ich auf Kartoffelstock gelandet.» Jacobellis verpasste, wie die Schweizerinnen, den Final der Top 6. Es siegte die 20-jährige Tschechin Eva Samkova, die – mit aufgemaltem Schnauz – in allen drei Läufen sämtliche Konkurrentinnen von Start bis Ziel stets hinter sich gelassen hatte.

Zwei Mädels in einem Zimmer

Auf die Frage, war­um es keine Doppelsitzer-Konkurrenz der Schlittlerinnen gebe, antwortete die russische Olympiasiebte Tatjana Iwanowa: «Zwei Mädels in einem Zimmer sind schon schlimm genug, aber gemeinsam auf einem Schlitten – das geht gar nicht.»

Hirscher kam per Privatjet

Österreichs Skistar Marcel Hirscher ist angekommen. Er flog in einem von einem Sponsor zur Verfügung gestellten Privatjet von Salzburg nach Sotschi.

Keine Kondome für Hackl

Beim Einzug in die olympischen Dörfer in Sotschi erhielten die Sportler Kondome, nicht aber die Trainer. Georg Hackl, Coach der deutschen Schlittler, ärgerte sich darüber: «Ich brauche keine. Aber mit der Aktion unterstellt man den Trainern, sie hätten keinen Sex mehr.» (si)

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